Trauer nach dem Anschlag von Istanbul | Bildquelle: REUTERS

Anschlag in Istanbul Täter weiter auf der Flucht

Stand: 02.01.2017 04:28 Uhr

Wer steckt hinter dem Terroranschlag von Istanbul? Und gab es nur einen Täter - oder mehrere? Nach dem verheerenden Attentat mit 39 Toten sind weiter viele Fragen offen. Zumal die Regierung eine Nachrichtensperre verhängt hat.

Nach dem Terrorangriff auf eine Silvesterparty in Istanbul mit mindestens 39 Toten geht die Suche nach dem oder den Tätern weiter.

Wie ARD-Korrespondent Michael Schramm in den "tagesthemen" berichtete, verlautete aus Regierungskreisen, dass es sich um einen Einzeltäter handele. Dagegen spekulieren türkische Medien, ob es nicht doch mehrere Täter gewesen seien, sagte Schramm. So schrieb die Zeitung "Hürriyet" unter Berufung auf Augenzeugen von mehreren Angreifern, die untereinander arabisch gesprochen hätten.

Über die Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt; es hat sich bis jetzt auch niemand zu dem Anschlag bekannt. Der türkische Ministerpräsident Yildirim verwies lediglich auf eine "intensive und koordinierte Fahndung" der Sicherheitsbehörden. Darüber hinaus sei eine Nachrichtensperre verhängt worden, sagte Schramm.

Michael Schramm, ARD Istanbul, zur Situation in Istanbul
tagesthemen 23:15 Uhr, 01.01.2017

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35 der 39 Toten sind identifiziert

Mindestens ein bewaffneter Angreifer war am frühen Sonntagmorgen in den exklusiven Nachtklub Reina am Bosporusufer eingedrungen und hatte minutenlang wahllos auf Hunderte Feiernde geschossen. 39 Menschen wurden getötet - von denen 35 bis zum Abend identifiziert waren.

Es handelte sich dabei um elf türkische Staatsangehörige, die anderen 24 sind Ausländer verschiedener Nationalitäten. Laut der türkischen Familienministerin Kaya kommen viele der Opfer aus arabischen Ländern. Sie nannte Saudi-Arabien, Marokko, Libanon und Libyen als Herkunftsländer. Die türkische Agentur Dogan berichtet, Opfer stammten zudem aus Indien, Tunesien, Syrien, dem Irak und Kanada. Nach unbestätigten Angaben türkischer Medien wurden unter anderen sieben Menschen aus Saudi-Arabien und vier aus dem Irak getötet.

Der Nachtclub "Reina"

Der schicke Istanbuler Nachtclub "Reina" ist eine Institution des Nachtlebens in der Bosporus-Metropole. Der direkt am Wasser unterhalb einer der drei großen Brücken über die Meerenge gelegene Club, der über mehrere Restaurants, Tanzflächen und eine zentrale Bar verfügt, ist seit seiner Eröffnung 2002 beim türkischen Jetset, Prominenten sowie ausländischen Touristen sehr angesagt.
Sowohl Fußballspieler als auch türkische Fernsehstars verkehren im "Reina", in das nur ein ausgewähltes, zahlungskräftiges Publikum gelassen wird. Die Partys in dem Club auf der europäischen Seite von Istanbul, von dem sich ein spektakulärer Blick über den Bosporus auf die Lichter der asiatischen Seite bietet, beginnen oft erst nach Mitternacht und enden zumeist in den frühen Morgenstunden.

Das AA prüft, ob auch Deutsche unter den Opfern sind

Die Außenministerien der jeweiligen Länder bestätigten, dass drei Jordanier, drei Libanesen, eine Israelin und ein belgischer Staatsbürger getötet wurden.

Das Auswärtige Amt (AA) in Berlin klärt derzeit, ob Deutsche unter den Opfern sind und steht dazu in "engem Kontakt" mit den türkischen Behörden.

Anschlag auf Nachtclub in Istanbul
tagesthemen 23:15 Uhr, 01.01.2017, Oliver Mayer-Rüth, ARD Istanbul

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 01. Januar 2017 um 13:00 Uhr und 16:00 Uhr.

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