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Russland will schon bald wieder Sojus-Trägerraketen für den Transport ins All nutzen, deren Starts nach dem Absturz eines Frachtraumschiffs ausgesetzt worden waren. Der Grund für die Panne - eine fehlerhafte Zündung der dritten Raketenstufe - betreffe lediglich Raketen vom verunglückten Typ Sojus-U, nicht aber die Modelle Sojus-ST oder Sojus-2.1b. Zu diesem Ergebnis sei eine Untersuchungskommission gekommen, sagte ein Mitarbeiter der Raumfahrtindustrie.
An der beschlossenen Flugplanänderung für die bemannten Missionen hält die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos aber weiter fest. So verschiebt sich die für den 8. September geplante Heimkehr dreier Raumfahrer von der Internationalen Raumstation ISS zur Erde mindestens bis zum 16. September. Die neuen Astronauten sollen Ende Oktober oder Anfang November zur ISS starten. Ursprünglich war ihr Flug für den 22. September geplant.
Nach der Einstellung der Space-Shuttle-Flüge in den USA kann nur noch Russland Menschen zur ISS bringen und abholen. Der Fehlstart und Absturz eines russischen Raumtransporters vergangene Woche ließ Zweifel an der Zuverlässigkeit der Raketentechnik aufkommen.
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