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[Bildunterschrift: Die Mauer zwischen Israel und den Palästinensern ist immer wieder Schauplatz von Konflikten. ]
Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat Israel und die Palästinenser zur raschen Aufnahme direkter Friedensgespräche aufgefordert. Ein dauerhafter Frieden sei nur durch eine umfassende und gerechte Zwei-Staaten-Lösung möglich, sagte Westerwelle nach einem Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajad in Rammallah.
Der Außenminister sicherte den Palästinensern bei seinem ersten Besuch den Ausbau der deutschen Hilfen bei der Schaffung funktionsfähiger Verwaltungsstrukturen zu. Fajad sagte, man sei sich einig darin, dass ein sofortiger Stopp aller israelischen Siedlungsaktivitäten in den besetzten Gebieten die wichtigste Voraussetzung für eine Wiederbelebung des Friedenprozesses sei.
[Bildunterschrift: Gespräch in freundschaftlicher Atmosphäre: Israels Premier Netanjahu und Bundesaußenminister Westerwelle. ]
Zm Auftakt seines Besuchs in der Region hatte Westerwelle gestern der sechs Millionen von Deutschen ermordeten Juden gedacht. In der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem entzündete er eine Mahnflamme und legte einen Kranz nieder. Bei einem Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ging es vor allem um Wirtschafts- und Finanzfragen, Strategien zur Überwindung der Wirtschaftskrise, der Atomstreit mit dem Iran und aktuelle Entwicklungen im Nahostfriedensprozess.
Der neue Außenminister hielt sich nur für zwei Stunden im Westjordanland auf. Im Laufe des Tages stehen heute weitere Gespräche in Jerusalem auf dem Programm. So will Westerwelle den israelischen Staatschef Schimon Peres und Außenminister Avigdor Lieberman.
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