Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
[Bildunterschrift: Studenten der Religionsschule waren das Ziel des Anschlags. ]
Bei einem Anschlag auf eine Rabbinerschule in Jerusalem sind am Abend mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Israelischen Medienberichten zufolge sind unter den Toten vermutlich auch der oder die Attentäter. Sie sollen als orthodoxe Juden verkleidet gewesen und in die Schule eingedrungen sein. Dort hatten sie das Feuer auf die Religionsschüler eröffnet. Bei einem der Toten wurde nach Angaben der Polizei ein Sprengstoffgürtel gefunden.
Einem weiteren Attentäter ist möglicherweise die Flucht gelungen. Nach ihm wird nach Angaben der Polizei noch gefahndet. Medienberichten zufolge sind mindestens 30 Krankenwagen vor Ort. Auch eine Spezialeinheit der Polizei sei im Einsatz, berichten Augenzeugen.
Die Talmud-Schule Mercas Harav im Viertel Kirjat Mosche ist ein bekanntes Studienzentrum. Schülern und Lehrern werden enge Verbindungen zu den jüdischen Siedlern im Westjordanland nachgesagt.
Wer hinter dem Anschlag steckt, ist noch unklar - bekannt hat sich offiziell noch niemand. Es war der erste Anschlag in Jerusalem seit mehr als einem Jahr. Allerdings hatten die israelischen Sicherheitskräfte in dieser Zeit immer wieder betont, Attentate vereitelt zu haben. Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski sprach im Fernsehen von einem "sehr traurigen Abend" für die Stadt.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW