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Haftbedingungen für Palästinenser gelockert

Israel genehmigt Besuche bei Häftlingen aus Gaza

In ihrem Gefängnis im südisraelischen Ramon haben 24 palästinensische Häftlinge für eine halbe Stunde Besuch von ihren Angehörigen bekommen, wie die israelischen Gefängnisbehörden mitteilten.

Demnach sollen Besuche von Familienmitgliedern aus dem Gazastreifen in Zukunft regelmäßig möglich sein. Die nächsten seien in zwei Wochen vorgesehen. Im Gegenzug zur Besuchserlaubnis hätten die Palästinenser einen Hungerstreik beendet.

Verwandte von in Israel inhaftierten Palästinensern reisen vom Gazastreifen aus nach Israel ein.
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Auf dem Weg zu ihren inhaftierten Verwandten in Israel: Palästinenser aus dem Gazastreifen.

Gefangenenbesuche seit 2007 ausgesetzt

Israel hatte die Gefangenenbesuche für Häftlinge aus dem Gazastreifen ausgesetzt, nachdem die radikalislamische Hamas dort im Jahr 2007 die Macht übernommen hatte. Das neue Besuchsrecht ist Teil eines Abkommens über Hafterleichterungen, das Israel Mitte Mai nach einem Hungerstreik mit den palästinensischen Häftlingen geschlossen hatte.

Laut Gefängnisbehörden sind in Israel derzeit 400 Palästinenser aus dem Gazastreifen und 4000 weitere aus dem Westjordanland inhaftiert. Letztere dürfen alle zwei Wochen Besuch empfangen.

Um ihre Forderung zu unterstreichen, waren etwa 1600 Palästinenser in den Hungerstreik getreten, den sie erst auf Vermittlung Ägyptens im Mai beendet hatten. Nicht durchsetzen konnten sich die Häftlinge mit der Forderung, die "administrative Inhaftierung" zu beenden, bei der Terrorverdächtige ohne Gerichtsurteil im Gefängnis sitzen.

Stand: 16.07.2012 16:06 Uhr

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