Offenbar IS-Anschläge geplant Russischer Geheimdienst nimmt Terrorverdächtige fest

Stand: 08.02.2016 13:25 Uhr

Der russische Inlandsgeheimdienst hat im Ural nach eigenen Angaben sieben Terrorverdächtige festgenommen. Die Männer mit Verbindungen zur Terrormiliz IS hätten Anschläge in Moskau, St. Petersburg und im Ural geplant.

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat in Jekaterinburg nach eigenen Angaben sieben mutmaßliche Mitglieder der Terror-Miliz "Islamischer Staat" verhaftet. Sie hätten Anschläge in Moskau, St. Petersburg und der Uralregion geplant, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Geheimdienst.

FSB-Hauptquartier in Moskau | Bildquelle: REUTERS
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Hauptquartier des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Moskau

Bei den Festgenommenen handele es sich um Russen sowie Angehörige zentralasiatischer Staaten, erklärte der FSB. Der mutmaßliche Anführer der Gruppe sei ein aus der Türkei eingereister IS-Kämpfer. Den Männern wird Terrorismus und illegaler Besitz von Waffen und Sprengstoff vorgeworfen.

Bei Durchsuchungen seien ein Labor zum Bombenbau, Gewehre, Granaten und extremistische Literatur gefunden worden. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Russland steht an der Seite des syrischen Machthabers Bashar al-Assad und attackiert dessen Gegner seit dem 30. September mit fast ununterbrochenen Luftangriffen. Der IS und die ebenfalls islamistische Al-Nusra-Front haben ihre Anhänger aufgerufen, als Revanche Anschläge in Russland zu verüben.

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