Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

20.03.2010

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
  • VideoLivestream.tagesschau 17:50 Uhr
  • Videotagesschau24.
  • VideoLetzte Sendung.tagesschau 15:00 Uhr
Inhalt
Ausland
Merkel, Sarkozy und Barroso wollen Ratifizierung fortsetzen
Ratifizierung des EU-Reformvertrages

Weitermachen ist die Parole

Angela Merkel und José Manuel Barroso (Foto: picture-alliance/ dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Bundeskanzlerin Merkel und Kommissionschef Barroso fordern die Fortsetzung des Ratifizierungsprozesses. ]
Angesichts der gescheiterten Volksabstimmung über den EU-Reformvertrag in Irland hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Mitgliedsstaaten der Union dazu aufgerufen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und einen Ausweg aus der Krise zu suchen.

Er respektiere das Votum, auch wenn er sich ein anderes Ergebnis gewünscht habe, sagte Barroso. Der Prozess zur Ratifizierung des Vertrages müsse aber nun dennoch fortgesetzt werden.

Audio: EU gespalten: Wie weiter nach dem "Nein" der Iren?

Hinweis: Sie benötigen das Flash-Plugin und aktiviertes Javascript um dieses Audio abzuspielen. Alternativ können Sie das Audio herunterladen.
AudioMichael Becker, MDR-Hörfunkstudio Brüssel
 13.06.2008 19:49 | 3'00
Download Download des Audios: mp3-Format, Ogg Vorbis-Format

Gemeinsame Erklärung aus Paris und Berlin

Dazu riefen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy in einer gemeinsamen Erklärung auf. Sie verwiesen darauf, dass 18 der 27 Mitgliedsstaaten den EU-Reformvertrag bereits gebilligt hätten. "Wir sind überzeugt, dass die im Vertrag von Lissabon vereinbarten Neuerungen erforderlich sind, um die Europäische Union demokratischer und handlungsfähiger zu machen", hieß es in der Erklärung weiter. Die Kanzlerin und der Präsident gehen davon aus, dass der Europäische Rat Ende kommender Woche die neue Lage erörtern wird.

Reaktionen aus Deutschland:

Weitere Meldungen "Schwarzer Tag für Irland und Europa"

"Rückschlag", "schockiert und enttäuscht" - deutsche Politiker wollen den Ratifizierungsprozess trotzdem fortsetzen. [mehr]

[Hinweis: Sie benötigen das Flash-Plugin und aktiviertes Javascript um das Video zu sehen.]

Der luxemburgische Ministerpräsident und erfahrene Europapolitiker Jean-Claude Juncker stellte eines bereits fest: "Es ist klar, dass der Lissabon-Vertrag nicht zum 1. Januar 2009 in Kraft treten kann." Er sprach sich aber auch für eine Fortsetzung des Ratifizierungsprozesses aus und forderte: "Nun muss die irische Regierung eine Lösung für diese Krise finden." EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering sagte, er hoffe auf eine Lösung, mit der "die Reformen bis zur Europawahl im Juni 2009 in Kraft treten können."

Der Zeitung "Bild am Sonntag" sagte Pöttering zudem, dass es keine neuen Beitritte zur EU mehr geben könne, solange der Vertrag von Lissabon nicht in Kraft sei - mit Ausnahme von Kroatien. Der CDU-Politiker brachte auch die Idee eines Europas der zwei Geschwindigkeiten wieder ins Gespräch, bei dem ein Kern von Mitgliedern voranschreite. "Ich würde es allerdings bevorzugen, dass alle Länder der EU den Weg in eine gemeinsame Zukunft mitgehen", fügte Pöttering hinzu.

Stand: 13.06.2008 22:45 Uhr

Weitere Inhalte

Nachrichten-Weltatlas

Weltatlas

WeltatlasBelgien

Landkarte, weitere Nachrichten aus der Region und viele Hintergrundinformationen.
[Flash|HTML]

Kommentar

InternDas irische Nein ...

.. ist ein Weckruf für die EU, meint Holger Senzel. [mehr]

Animation

Vertrag von Lissabon

InternDer Vertrag von Lissabon

Wie sich die EU mit der Reform ändert. [mehr]

Fragen und Antworten

InternEU-Reformvertrag

Was bringt der Vertrag? Ist er überhaupt nötig? Was passiert nach dem irischen Nein? [mehr]

Kommentar

InternDas irische Nein ...

.. ist ein Weckruf für die EU, meint Holger Senzel. [mehr]

Dossier

EU-Flagge

InternNachrichten aus der EU

Meldungen und Hintergründe [mehr]

 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW