Ein Mann steht an der Küste in Ardglass/Großbritannien vor einer Gischtwand. | Bildquelle: AP

Nach Sturm in Irland "Ophelia" zieht weiter nach Schottland

Stand: 17.10.2017 05:14 Uhr

Nach dem wohl heftigsten Sturm in Irland seit 50 Jahren kehrt das Land langsam in die Normalität zurück. Der irische Wetterdienst hob in der Nacht die rote Sturmwarnung auf. Die Schulen bleiben noch einen Tag geschlossen.

Der Sturm "Ophelia" hat Irland hinter sich gelassen und zieht weiter Richtung Schottland. Der irische Wetterdienst hob in der Nacht die rote Sturmwarnung auf. Die Schulen blieben nach Angaben des Bildungsministeriums zwar noch einen Tag geschlossen, die Universitäten sollten aber wieder öffnen.

Aufräumarbeiten nach Sturm in Irland beginnen
tagesschau 15:00 Uhr, 17.10.2017

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Busse und Züge sollten den Verkehr wieder aufnehmen. Auch der Flughafen Dublin werde wieder öffnen, berichtete der Sender RTÉ. Dem Energieunternehmen ESB zufolge dürfte es große Mühe kosten, die Stromversorgung überall wiederherzustellen.

Eine Familie geht in Dublin (Irland) an einem Pier entlang, während der Sturm ''Ophelia'' auf die Insel trifft. | Bildquelle: dpa
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Eine Familie geht in Dublin (Irland) an einem Pier entlang, während der Sturm "Ophelia" auf die Insel trifft.

Öffentliches Leben weitgehend lahmgelegt

Der frühere Hurrikan "Ophelia" hatte das öffentliche Leben im Land am Montag weitgehend lahmgelegt. Drei Menschen kamen ums Leben. Der Sturm hatte die irische Atlantikküste am Montagmorgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 km/h erreicht und war im Lauf des Tages über die Insel hinweg in Richtung Großbritannien und Nordirland gezogen.

Dem Energieunternehmen ESB Networks zufolge waren etwa 360.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Das Dach eines Fußball-Stadions in Cork im Süden des Landes stürzte teilweise ein.

Bereits der zehnte Hurrikan über dem Atlantik

"Ophelia" ist bereits der zehnte Hurrikan, der sich in dieser Saison über dem Atlantik zusammengebraut hat. Der Sturm erreichte Mitte vergangener Woche südwestlich der Azoren seinen Höhepunkt, seitdem bewegt er sich in Richtung Nordosten.

Schaulustige betrachten in Porthcawl (Wales) von einer Ufermauer riesige Brandungswellen. | Bildquelle: REUTERS
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Schaulustige betrachten in Porthcawl (Wales) von einer Ufermauer riesige Brandungswellen.

Mit dem Eintritt in kühlere Regionen hat "Ophelia" teilweise an Kraft verloren und ist nun kein Hurrikan mehr. Doch die Rede ist vom heftigsten Sturm in Irland seit 50 Jahren. Im britischen Nordirland sollten die Schulen am Dienstag ebenfalls geschlossen bleiben. Der britische Wetterdienst warnte vor umherfliegenden Trümmerteilen. Auch mit Stromausfällen und Überschwemmungen in Küstennähe sei zu rechnen.

Für Schottland, Wales und den Nordwesten Englands wurden auch für Dienstag starke Winde vorausgesagt. An der Westküste Schottlands sei zudem mit Hochwasser zu rechnen. Meteorologen zufolge sei aber weit weniger schlimmes Unwetter zu erwarten als am Vortag in Irland.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 17. Oktober 2017 um 06:45 Uhr.

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