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Kim Yong Nam und Mahmud Ahmadinedschad vor nordkoreanischer Flagge

Iran und Nordkorea beschließen Kooperation

Die Ausgestoßenen rücken näher zusammen

Iran und Nordkorea sind durch ein neues Abkommen enger zusammengerückt. Der iranische Forschungsminister Kamran Daneschdschu und der nordkoreanische Außenminister Pak Ui Chun haben nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens ein wissenschaftliches und technologisches Kooperationsabkommen unterzeichnet.

Vereinbart wurde die Gründung gemeinsamer Labors, der Austausch wissenschaftlicher Arbeitsgruppen und Technologietransfers in den Bereichen Informationstechnik, Energie, Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung, wie es weiter hieß. Bei der Vertragsunterzeichnung in Teheran seien auch der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad und Nordkoreas Nummer zwei, Kim Yong Nam, anwesend gewesen.

"Sitzen im Kampf gegen den Westen in einem Schützengraben"

Mahmud Ahmadinedschad und Kim Yong Nam
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Irans Präsident Ahmadinedschad empfängt Nordkoreas Nummer zwei Kim Yong Nam.

Der geistliche Führer des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, erklärte den Berichten zufolge, die Islamische Republik und Nordkorea hätten gemeinsame Feinde und beide sollten sich gegen Drohungen und Druck zur Wehr setzen, um ihre Ziele zu erreichen. "Arrogante Mächte tolerieren keine unabhängigen Regierungen." Druck, Sanktionen und Drohungen, so Chamenei weiter, "sollten unsere Entschlossenheit nicht erschüttern."

Bei einem anderen Treffen sagte Ahmadinedschad, Kims Besuch "stärkt die bilateralen Beziehungen, weitet die Zusammenarbeit aus und stärkt die anti-hegemoniale Front." In der Vergangenheit hatten Vertreter beider Länder erklärt, ihre Nationen säßen im Kampf gegen den Westen in "einem Schützengraben".

Die USA hatten Nordkorea zuletzt mehrfach vorgeworfen, moderne Raketentechnik an den Iran zu liefern.

Stand: 01.09.2012 22:17 Uhr

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