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[Bildunterschrift: Soldaten der iranischen Revolutionsgarde auf einem Schnellboot bei einem Übungsmanöver. ]
Im Persischen Golf haben Soldaten der iranischen Revolutionsgarde offenbar die Besatzung von drei US-amerikanischen Marineschiffen provoziert und bedroht. Entsprechende Vorwürfe erhob Pentagon-Sprecher Bryan Whitman. Demnach hätten sich am Morgen des 6. Januar in der Straße von Hormus fünf iranische Schnellboote den amerikanischen Schiffen genähert, in einem Fall bis auf unter 200 Meter Abstand. Dabei fühlten sich die Amerikaner zusätzlich durch Funksprüche bedroht. Laut dem US-Sender CNN empfingen die US-Soldaten: "Ich gehe Euch an den Kragen. Ihr werdet in ein paar Minuten explodieren."
Wie die US-Regierung in Washington mitteilte, standen die Soldaten beider Länder offenbar kurz vor einem Gefecht. Die iranischen Boote hätten die US-Schiffe zu Ausweichmanövern gezwungen und erst im letzten Moment abgedreht, "als die US-Streitkräfte sich darauf vorbereiteten, das Feuer zu eröffnen", hieß es im Pentagon. Insgesamt habe der Vorfall, der sich in internationalen Gewässern ereignet habe, 15 bis 20 Minuten gedauert. Ein Sprecher des Weißen Hauses warnte die Iraner vor ähnlichen Zwischenfällen in der Zukunft.
In einer ersten Stellungnahme bezeichnete das iranische Außenministerium das Ereignis als "banalen" Vorfall. Ministeriumssprecher Mohammad Ali Hosseini bezeichnete das Geschehen als vergleichbar mit früheren Ereignissen und als einen alltäglichen und normalen Vorfall. Ein Sprecher der Revolutionsgarde sagte dem Nachrichtensender Al-Alam, die iranischen Soldaten hätten weder amerikanische Marineschiffe angegriffen noch provoziert.
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