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Im Iran sind Tausende Anhänger von Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi zum Protest auf die Straßen gegangen - ungeachtet eines Verbots regierungsfeindlicher Demonstrationen am Al-Quds-Tag. Die Anhänger der Reformer riefen Parolen wie "Lasst die politischen Gefangenen frei" und "Keine Angst, wir sind alle zusammen", wie Augenzeugen berichteten. Dabei kam es zu etlichen Zusammenstößen.
Bei den größten Kundgebungen der Opposition seit zweieinhalb Monaten wurde Ex-Präsident Mohammed Chatami und Oppositionsführer Mussawi angeblich von Regierungsanhängern angegriffen. Zudem kam es zu Gewalt gegen die versammelten Anhänger der Opposition, die sich zum Zeichen der Solidarität mit dem bei der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Juni unterlegenen Mussawi mit symbolträchtigen grünen Armbändern zeigten.
Präsident Mahmud Ahmadinedschad griff in seiner Rede an der Teheraner Universität erneut Israel an. "Die Tage dieses Regimes sind gezählt", sagte er und bezeichnete den Holocaust als "eine falsche Behauptung, ein Märchen, das als Vorwand für Verbrechen gegen die Menschheit benutzt wird". Ahmadinedschad sagte weiter, es sei "unsere nationale, religiöse und islamische Pflicht, dem zionistischen Regime weiterhin entgegenzutreten".
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