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30 Jahre nach der Islamischen Revolution feiert der Iran heute mit großem Aufwand den Umsturz vom Februar 1979. Wie jedes Jahr wird auf einer Massenkundgebung auf dem Freiheitsplatz in der Hauptstadt Teheran der Neutralitätserklärung der Armee vom 10. Februar 1979 gedacht, die den Weg für den Machtwechsel ebnete. ARD-Korrespondenten begleiteten die dramatischen Entwicklungen damals hautnah.
Am 16. Januar 1979 hatte der letzte Schah von Persien, Mohammed Resa Pahlewi, sein Land unter dem Druck der Straße verlassen.
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Am 1. Februar 1979 kehrte der islamische Führer Ajatollah Ruhollah Khomeini aus dem Exil in seine Heimat zurück und übernahm die Macht.
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Am 11. Februar war der Machtwechsel vollständig vollzogen, nachdem der Premier Schapur Bakhtiar untergetaucht war. Das Militär wurde besänftigt, und Khomeini machte sich sofort an die Errichtung eines Gottesstaats. Per Volksentscheid wurde am 1. April 1979 die Islamische Republik Iran gegründet - mit Ajatollah Khomeini als geistlichem Führer und oberstem Rechtsgelehrten an ihrer Spitze.
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Zu Beginn seiner Machtübernahme rief Khomeini noch zum friedvollen Umgang miteinander auf und versuchte verschiedenen Bewegungen in die neue Republik zu integrieren. Dann griff Khomeini gegen Andersdenkende aber hart durch, was innen- und außenpolitische Konsequenzen zur Folge hatte. Im November 1979 besetzten radikale Studenten die US-Botschaft in Teheran. Ein Jahr später begann der erste Golfkrieg mit dem Nachbarn Irak. Die Revolution und ihre Folgen wirken bis heute nach.
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