ARD-Korrespondentin Amiri zur Iran-Wahl "Rouhani braucht hohe Wahlbeteiligung"

Stand: 26.02.2016 10:42 Uhr

Nach westlichen Maßstäben ist die Parlamentswahl im Iran kaum demokratisch. Dennoch hofft Präsident Rouhani auf Unterstützung für seinen liberalen Kurs und braucht dafür eine hohe Wahlbeteiligung.

Von Natalie Amiri, ARD-Studio Teheran

Nach der Aufhebung der internationalen Sanktionen wird heute im Iran ein neues Parlament gewählt. Rund 55 Millionen Bürger dürfen über die Besetzung von 290 Abgeordneten-Sitzen entscheiden. Laut ersten Schilderungen zeichnet sich eine hohe Beteiligung ab.

Der gemäßigte Präsident Hassan Rouhani hofft auf eine möglichst hohe Wahlbeteiligung, damit die wenigen Reformer unter den Kandidaten in das Parlament einziehen. Denn nur mit der Unterstützung der liberalen Abgeordneten kann Rouhani im Land regieren, schildert ARD-Korrespondentin Natalie Amiri.

Natalie Amiri, ARD Teheran, zur Parlamentswahl im Iran
ARD-Morgenmagazin, 26.02.2016

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Was erreichen die Frauen?

Entscheidend für Rouhanis Plan wird sein, wie viele Frauen an die Wahlurne kommen. Aktuell sind unter den 290 Abgeordneten nur neun Frauen. Das entspricht einem Anteil von gerade einmal drei Prozent. Iranische Aktivistinnen sagen deshalb: "Wenn es auch nur eine Frau mehr wird, dann ist das ein Erfolg".

Irans Frauen wollen mitbestimmen
ARD-Morgenmagazin, 26.02.2016, Natalie Amiri, ARD Teheran

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