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Iraks Regierungschef Nuri al Maliki hat zum offiziellen Abzugstermin der US-Streitkräfte den 31. Dezember zum nationalen Feiertag erklärt. Dieses Datum werde fortan als "Tag des Iraks" gefeiert, sagte Maliki bei einer Zeremonie vor Hunderten Menschen in Bagdad.
[Bildunterschrift: Ministerpräsident Maliki erklärte den 31. Dezember zum "Tag des Iraks". ]"Das ist ein Fest für alle Iraker. Das ist der Tag, an dem der Irak souverän wird." Der Irak sei nun befreit und die Iraker Herren über ihr eigenes Land.
Nach einer Vereinbarung mit Bagdad aus dem Jahr 2008 war der US-Abzug bis Ende 2011 geplant. Die letzten US-Soldaten hatten aber bereits am 18. Dezember das Land verlassen, das fast neun Jahre US-Präsenz erlebt hatte. Seitdem rutschte der Irak in eine schwere politische Krise, die vor allem von Konflikten zwischen Schiiten und Sunniten geprägt ist.
Am 20. März 2003 waren die US-Truppen in den Irak einmarschiert, um den damaligen Machthaber Saddam Hussein zu stürzen. Zwischenzeitlich waren bis zu 170.000 US-Soldaten in dem Land, 4500 von ihnen kamen ums Leben.
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