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Gewalt im Irak

Bombenanschläge in Bagdad und Kirkuk

Ein Selbstmordattentäter hat im Zentrum Bagdads eine Autobombe gezündet und mindestens vier Menschen mit in den Tod gerissen, darunter zwei Soldaten. Mindestens elf Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Der Anschlag ereignete sich den Angaben zufolge unweit einer Zufahrt zur "Grünen Zone", in der sich zahlreiche ausländische Botschaften und Gebäude der irakischen Regierung befinden. Zahlreiche Fahrzeuge hätten vor einem Kontrollpunkt gewartet, um in die Zone einfahren zu dürfen, sagte ein Polizist. Plötzlich sei ein Auto herangerast und in die Luft geflogen.

Vor gut einer Woche hatte es in der irakischen Hauptstadt eine Serie von Anschlägen in hauptsächlich von Schiiten bewohnten Vierteln gegeben. Dabei wurden mehr als 50 Menschen getötet.

Nach dem Anschlag beschädigter Eingang zur Kathedrale in Kirkuk
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Nach dem Anschlag beschädigter Eingang zur Kathedrale in Kirkuk

Bombenanschlag auf Kathedrale in Kirkuk

Auch aus der nordirakischen Stadt Kirkuk wurde ein Anschlag gemeldet. Nach Angaben der Polizei hatten Extremisten in der Nacht vor einer Kathedrale eine Bombe gezündet. Es sei erheblicher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.

Während die Gemeinde keinen Zusammenhang zwischen dem Anschlag und den Krawallen nach der Veröffentlichung des Mohammed-Schmähvideos in den USA herstellte, wollte die Polizei dies nicht ausschließen.

Stand: 17.09.2012 11:44 Uhr

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