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Terror im Irak
Mindestens 100 Menschen sterben bei Anschlägen
Im Irak sind bei einer Serie von Anschlägen mindestens 100 Menschen ums Leben gekommen. Außerdem wurden bei den Vorfällen fast 200 Menschen verletzt. Das teilten irakische Behörden mit. Demnach wurden insgesamt 27 Anschläge in 18 Städten verübt.
Am Morgen detonierten in Bagdad sowie im Norden des Landes mehrere Sprengsätze. Die Anschläge richteten sich in allen Fällen gegen Einrichtungen der Regierung oder der Sicherheitskräfte. Vor allem Militärstützpunkte waren betroffen. Unter den Opfern sollen viele Soldaten und Polizisten sein.
Mindestens 100 Tote bei Anschlägen im Irak
nachtmagazin 00:25 Uhr, 24.07.2012, Alexander Stenzel, SWR
Autobomben und Sprengfallen in Dijala
In der nordöstlichen Stadt Udaim hätten Bewaffnete vor einer Kaserne aus drei Fahrzeugen das Feuer eröffnet und viele Soldaten getötet, sagte ein Polizeisprecher. Ebenfalls im Nordosten, in der Provinz Dijala, wurden nach Angaben der irakischen Sicherheitskräfte bei den Explosionen mehrerer Autobomben und Sprengfallen am Straßenrand elf Menschen getötet und mindestens 25 weitere verletzt.
Nahe eines Büros des Innenministeriums in Bagdad riss eine Autobombe mindestens 16 Menschen in den Tod. Neun weitere Menschen verloren ihr Leben, als Sprengsätze in den Städten Kirkuk und Hussainija detonierten.
Zuvor waren bei einer Reihe von Explosionen in der irakischen Stadt Tadschi bereits viele Menschen getötet worden. Dabei seien zunächst Sprengsätze rund um fünf Häuser in der mehrheitlich sunnitischen Stadt platziert worden, teilte die Polizei mit.
Als Rettungskräfte an den Tatort in der rund 20 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt geeilt seien, habe ein Selbstmordattentäter seinen Sprengstoffgürtel gezündet und elf Polizisten getötet, hieß es weiter.
Erst am Sonntag waren bei Bombenanschlägen mindestens 18 Menschen getötet worden. Weitere 96 wurden verletzt.
Stand: 23.07.2012 15:52 Uhr
