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Vor der indonesischen Küste ist eine Fähre mit rund 240 Menschen an Bord gesunken. Dabei sind nach Behördenangaben mindestens vier Passagiere, darunter ein Kind, ums Leben gekommen. Mehr als zweihundert Menschen konnten gerettet werden. Dutzende Passagiere würden noch vermisst, und es sei zu befürchten, dass sie ertrunken seien, sagte ein Polizeisprecher. Rettungsmannschaften und Fischerboote suchen weiter nach Überlebenden.
Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte bei den vor Sumatra gelegenen Riau-Inseln schlechtes Wetter und hoher Wellengang. Nach Behördenangaben war die Fähre zudem überladen.
Eine zweite Fähre mit 278 Menschen an Bord sei ebenfalls von hohen Wellen getroffen worden und auf Grund gelaufen, berichtete die Polizei. Alle Passagiere und die Besatzung hätten dieses Unglück überlebt.
In Indonesien, das aus insgesamt 17.000 Inseln besteht, sind Fähren wichtige Transportmittel. Häufig kommt es wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen zu Fährunglücken. Bis zu 335 Menschen starben, als eine Fähre im Januar in rauer See vor der Insel Sulawesi kenterte. Im Dezember 2006 kamen bei einem Fährunglück vor der Küste Javas mehr als 500 Menschen ums Leben.
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