Wasser steht in den Straßen von Miami | Bildquelle: REUTERS

Hurrikan "Irma" Sturm, Flut, Chaos

Stand: 11.09.2017 06:02 Uhr

Hurrikan "Irma" ist auf die Westküste Floridas getroffen. Auch in Miami im Osten steht das Wasser in den Straßen. Millionen Menschen sind ohne Strom, US-Präsident Trump rief den Notstand aus. Aus Angst vor Plünderungen gelten vielerorts Ausgangssperren.

Von Jan Bösche, ARD-Studio Washington

Die Bilder sind verheerend: Palmen biegen sich im Wind, der Regen fegt fast waagerecht durch die Städte. Straßen stehen unter Wasser. Hurrikan "Irma" fegt über Florida hinweg, schwächer als befürchtet, aber immer noch ziemlich kraftvoll: mit Stürmen, Tornados und kräftigem Regen. Nach einer ersten Bilanz riss der Wirbelsturm in den USA mindestens drei Menschen in den Tod. Sie kamen bei Verkehrsunfällen am Wochenende ums Leben.

Hurrikan "Irma" in Florida
tagesschau 12:00 Uhr, 11.09.2017, Melanie Buth, NDR

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Besonders betroffen ist derzeit die Westküste. Hier drückten die heftigen Winde zunächst das Wasser von der Küste weg, so dass Hafenbecken trocken fielen. Nun treiben die Winde das Wasser mit aller Kraft wieder zurück. Der Bürgermeister von Tampa sagte, am meisten Sorgen mache er sich wegen der Sturmflut, die von "Irma" ausgelöst werden könne. Die Behörden warnten, die Leute dürften sich nicht in falscher Sicherheit wiegen, wenn der Wind nachlässt.

Sorge vor der Dummheit der Menschen

Brian Dugan von der Polizei in Tampa sagte CNN: "Ich mache mir besonders Sorgen um die Dummheit der Leute, die nach draußen gehen. Es gibt Leute, die sich den Sturm ansehen wollen, damit aber sich und Helfer in Gefahr bringen. Und es gibt kriminelle Elemente. Ich sage Ihnen, wir sind bereit, auf jeden zu reagieren, der glaubt, andere ausnutzen zu können."

Ausgangssperre in Miami und anderen Städten

In mehreren Orten wurden Ausgangssperren verhängt, damit die Menschen in Sicherheit bleiben und um Plünderer abzuschrecken, auch in der Großstadt Miami. Bürgermeister Carlos Gimenez sagte: "Unsere Teams können so anfangen, Trümmer wegzuräumen und Straßen freizumachen. Einsatzkräfte können sich um Notfälle kümmern, ohne sich um zusätzlichen Verkehr zu sorgen. Bleiben sie im Inneren, es gibt keinen Grund, draußen zu sein."

Claudia Buckenmaier, ARD Washington, über die Situation in Florida
tagesschau 12:00 Uhr, 11.09.2017

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Drei Millionen Haushalte ohne Strom

Überall in Florida gibt es Stromausfälle, betroffen sind mindestens drei Millionen Haushalte. Transformatoren explodierten mit lautem Knall, Überlandleitungen wurden heruntergerissen. Auch das sei ein Grund, in Sicherheit zu bleiben, sagte Barbara Sharief, die Landrätin von Broward County, bei "Fox News": "Unsere größte Sorge ist, angesichts der vielen Haushalte ohne Strom, dass Leute nach draußen gehen und durch Wasser waten, in dem Stromleitungen liegen. Sie können durch einen Stromschlag sterben."

Noch keine Nachrichten von den Keys

Unklar ist die Lage auf den Florida Keys. Die Inselkette war gestern als erstes von "Irma" getroffen worden. Die Behörden rechnen mit dem Schlimmsten. Sie wollen anfangen, nach Opfern zu suchen, sobald es wieder hell geworden ist.

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"Irma" und die Folgen

Hohe Wellen umschließen in Boynton Beach (USA) bei der Ankunft des Hurrikans ''Irma'' in Florida

Mit gewaltiger Kraft hat Hurrikan "Irma" gestern Florida getroffen. Wie hier in Boynton Beach schlugen hohe Wellen an die Küste. | Bildquelle: dpa

Trump ruft Notstand aus

Präsident Donald Trump bezeichnete den Sturm als "großes Monster". Er erklärte für Florida den Notstand - damit können Hilfsgelder des Bundes fließen. Floridas Gouverneur Rick Scott sagte bei CBS, es stünden zahlreiche Hilfskräfte bereit: "In dem Moment, in dem unsere Ersthelfer wieder raus können, werden sie Eingeschlossenen helfen. Wir werden die Notunterkünfte so schnell wie möglich mit Nahrungsmitteln und Wasser versorgen. Es ist härter als sonst, weil es nicht nur eine Küste betrifft und wir so die andere Küste nicht zur Versorgung nutzen können. Darum wird es länger dauern, weil wir alles nach Süden transportieren müssen."

Inmitten des Regens und der Stürme bleibt noch Zeit für menschliche Gesten: In einer Bucht an der Westküste von Florida waren zwei Seekühe gestrandet, nachdem die Stürme das Wasser von der Küste weggetrieben hatte. Helfer kühlten die Tiere, bis sie schließlich auf Planen in tiefere Gewässer gebracht werden könnten.

Hurrikan "Irma": Auswirkungen auf Florida
Jan Bösche, ARD Washington
11.09.2017 06:58 Uhr

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 10. September 2017 um 22:45 Uhr.

Korrespondent

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