Sturm in Miami  | Bildquelle: AFP

Hurrikan "Irma" erreicht Florida

Stand: 10.09.2017 15:09 Uhr

"Dies ist eine extrem lebensbedrohliche Situation": Hurrikan "Irma" hat den Süden Floridas erreicht. Meterhohe Sturmfluten werden erwartet. Mit dramatischen Appellen forderten die Behörden die Bewohner auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Hurrikan "Irma" hat die Florida vorgelagerte Inselkette der Keys erreicht. Der nördliche Teil des Wolkenbands, das das Auge des Sturms umgibt, sei inzwischen über den südlichsten Inseln eingetroffen, teilte das Nationale Hurrikanzentrum in Miami mit.

"Irma" gilt als extrem gefährlich. Meteorologen warnen vor schweren Regenfällen, Sturmfluten und Tornados. Sie rechnen damit, dass "Irma" am Nachmittag deutscher Zeit die Westküste Floridas erreicht. Von Fort Myers bis nach Tampa bereiteten sich die verbliebenen Menschen auf das Schlimmste und bis zu 4,5 Meter hohe Sturmfluten vor. Der Wirbelsturm erreicht Florida in der zweithöchsten Kategorie 4 - aktuell hat er eine ständige Windgeschwindigkeit von 215 Kilometern pro Stunde.

Hurrikan "Irma" trifft auf Florida
tagesschau 20:00 Uhr, 10.09.2017, Stefan Niemann, ARD Washington

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Die Auswirkungen auf die Menschen im Sunshine State sind enorm: Mehr als 6,5 Millionen Amerikaner mussten ihre Häuser verlassen, 250.000 Menschen leben derzeit ohne Strom, 115.000 Anwohner sind in Notunterkünften. Offenbar gibt es auch erste Tote in Florida durch "Irma": Drei Menschen kamen örtlichen Medien zufolge bei Unfällen infolge des Wetters ums Leben.

Gouverneur warnt: Auf keinen Fall unterschätzen

US-Präsident Donald Trump lässt sich von seinem Stab laufend über die Situation informieren. Er tagte am Samstag in Camp David mit seinem Kabinett. Der Präsident appellierte an die Menschen in den betroffenen Gebieten, den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten. Gouverneur Rick Scott mobilisierte 7000 Mitglieder der Nationalgarde. Florida sei insgesamt gut auf den Hurrikan vorbereitet, sagte er. Man dürfe den Sturm jedoch auf keinen Fall unterschätzen.

Jan Philipp Burgard, ARD Washington, zzt. Miami, zur aktuellen Lage
tagesschau 20:00 Uhr, 10.09.2017

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Fast alle der 421 Notunterkünfte befinden sich in Schulen oder Kirchen. Dort harren die Menschen derzeit noch weitgehend gelassen aus. Für die Versorgung mit Lebensmitteln ist der Staat zuständig - alles andere wie Schlafsack, Matratze und Kleidung müssen Schutzsuchende selbst mitbringen. Feldbetten gibt es nicht. Viele schlafen auf dem Turnhallenboden, nur mit einer dünnen Decke geschützt.

"Wir müssen Teile des Stromnetzes ganz neu bauen"

Wer nun noch weg will, hat schlechte Karten. An den Tankstellen wird das Benzin knapp, einige Straßen sind überfüllt. Die Polizei rät Bewohnern, die keinen Platz in einem der Schutzräume finden, sich mindestens in den zweiten Stock eines Gebäudes zu begeben, meldet CNN.

Die Stromversorgung könnte für Florida zum Problem werden. Denn die Leitungen verlaufen alle oberirdisch. Deshalb rechnen die Behörden damit, dass nach "Irma" bis zu eine Million Haushalte ohne Strom auskommen muss. Der Sprecher des Energieversorgers macht sich auf eine Herausforderung gefasst. "Das werden die schwierigsten Reparaturen, die das Land je gesehen hat", sagt er. "Bei solch einem Sturm müssen wir Teile des Stromnetzes ganz neu bauen. An der Ostküste Reparaturen, aber an der Westküste ein kompletter Wiederaufbau. Wir rechnen mit Wochen, nicht nur mit Tagen."

Verwüstung in der Karibik

In den vergangenen Tagen hatte der Sturm eine Spur der Verwüstung durch die Karibik gezogen. Mehr als 20 Menschen kamen auf den Inseln St. Martin, Saint-Barthélemy, Saint-Thomas und Barbuda und Antigua ums Leben. Teile der Inseln liegen in Trümmern. Über Kuba setzte "Irma" Hunderte Kilometer Küstenlinie unter Wasser und deckte zahlreiche Häuser ab. Nach Berechnungen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) verursachte "Irma" bislang Schäden von rund 8,3 Milliarden Euro.

Schwere Schäden an Kubas Küste
tagesschau 20:00 Uhr, 10.09.2017

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Notfallnummern des Auswärtigen Amtes

Das Auswärtige Amt in Berlin richtet angesichts des Hurrikans Notfallnummern ein: Wie das Ministerium mitteilte, ist für Anrufer aus Deutschland die Telefonnummer 030/50003000 geschaltet. Für Anrufer aus den USA sei die deutsche Botschaft in Washington unter 001202/2984000 zu erreichen.

Mit Informationen von Torsten Teichmann, ARD-Studio Washington

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 10. September 2017 um 13:15 Uhr.

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