Kilauea | Bildquelle: AP

Vulkanausbruch auf Hawaii Die Gefahr ist noch nicht vorbei

Stand: 07.05.2018 02:55 Uhr

Der Vulkan Kilauea auf Hawaii stößt weiter Lava aus - in bis zu 70 Meter hohen Fontänen. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört, mehr als 1700 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Und noch ist Gefahr nicht gebannt.

Durch Lava des Vulkans Kilauea sind auf Hawaii mittlerweile 21 Gebäude zerstört worden. Das teilten die Behörden des US-Bundesstaats mit. Zuvor war noch die Rede von neun Häusern und Wohngebäuden gewesen. Betroffen ist vor allem die Gemeinde Leilani Estates auf der größten Insel Hawaiis, Big Island.

Seit dem Ausbruch des Vulkans in der vergangenen Woche mussten mehr als 1700 Menschen die betroffene Gegend verlassen. Die Behörden erlaubten Anwohnern in Leilani Estates nur zeitweise, wichtiges Hab und Gut aus dem evakuierten Gebiet zu holen. Sie warnten vor giftigem Gas und Dampf. Kinder durften nicht in die Region zurückkehren.

Asche und Rauch steigen über dem Vulkan Kilauea auf Hawaii auf. | Bildquelle: AP
galerie

Asche und Rauch steigen über dem Vulkan Kilauea auf Hawaii auf. Bild vom 04.05.2018

Bis zu 70 Meter hohe Lavafontänen

Aus dem Vulkan trat bislang an mehreren Öffnungen Lava aus, kurzzeitig gar an zehn Stellen. Forscher beobachteten am Samstag bis zu 70 Meter hohe Lavafontänen. Diese waren 15 Minuten nach der Entstehung einer neuen Spalte im Vulkan aufgetreten. Die Vulkanologin Wendy Stovall vom Geologischen Dienst der USA erklärte, der Vulkan halte ausreichend Magma für einen fortdauernden Ausbruch bereit. Ein weiterer Austritt der Gesteinsschmelze sei daher zu erwarten.

Kilauea war vergangene Woche ausgebrochen, danach wurde Big Island von einer Erdbebenserie erfasst - ein Beben der Stärke 6,9 traf die Region am Freitag. Es war das stärkste Beben in Hawaii seit mehr als 40 Jahren.

Kilauea stößt weiter Lava aus
tagesschau24 10:00 Uhr, 07.05.2018, Malte Führing, ARD-aktuell

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 07. Mai 2018 um 05:23 Uhr.

Darstellung: