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[Bildunterschrift: Die Menschen fürchten um ihre Eigenheime. Aus Protest haben sie Möbelstücke vor das Gebäude von Fannie Mae gestellt. (Archiv) ]
Die US-Regierung hat für Hunderttausende amerikanische Hausbesitzer Erleichterungen versprochen. Mit dem umfangreichen Maßnahmenpaket soll notleidenden Kreditnehmern geholfen werden, die wegen der Immobilienkrise von einer Zwangsvollstreckung bedroht sind.
Die Regierung gab bekannt, dass niedrigere Raten und ein Zahlungsaufschub gewährt werden sollen. Den Betroffenen würden neue, langfristige Hypothekenverträge angeboten, erklärte der Unterstaatssekretär im US-Finanzministerium, Neel Kashkarim.
Die Hilfen sind für alle Schuldner vorgesehen, die mit ihren Abzahlungen mindestens drei Monate im Rückstand sind und deren Hypothek mehr als 90 Prozent des Wertes ihrer Immobilie ausmacht. Für solche Darlehen sind unter anderem Zinssenkungen vorgesehen. In einzelnen Fällen sollen auch Schulden erlassen werden.
[Bildunterschrift: Neel Kashkari vom US-Finanzministerium plant Hilfen für vier Millionen in Not geratene Eigenheimbesitzer. ]
Die Pläne gelten als bislang umfangreichste Initiative zur Unterstützung notleidender Hausbesitzer. Im Zentrum der Maßnahmen stehen die zwei größten US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, über die rund 50 Prozent der Hauskredite in den USA laufen und die unter staatlicher Kontrolle stehen. In den vergangenen Wochen haben bereits mehrere Großbanken ähnliche Programme für ihre Kunden angekündigt. Die Regierungsvertreter riefen weitere Banken dazu auf, diesem Beispiel zu folgen. Zur Stabilisierung des Finanzsystems seien nicht nur Hilfen für die Finanzbranche, sondern auch für die Hausbesitzer nötig, sagte Kashkari.
Infolge der Finanzkrise sind mehr als vier Millionen US-Bürger mit ihren Zahlungen in Verzug geraten oder stehen kurz davor.
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