Der frühere Vize-Admiral Robert Harward (Archivbild) | Bildquelle: REUTERS

Posten des Sicherheitsberaters Früherer Vize-Admiral sagt Trump ab

Stand: 17.02.2017 02:21 Uhr

US-Präsident Trump muss weiter nach einem Nachfolger für seinen geschassten Sicherheitsberater Flynn suchen. Der frühere Vize-Admiral Harward, dem das Amt angeboten worden war, lehnte ab. Offiziell heißt es, "familiäre Gründe" seien ausschlaggebend gewesen.

Bei der Suche nach einem Nachfolger für seinen zurückgetretenen Nationalen Sicherheitsberater hat US-Präsident Donald Trump eine Absage erhalten. Der frühere Vize-Admiral Robert Harward habe Trumps Angebot abgelehnt, sagte ein Vertreter des Weißen Hauses. Zuvor hatten der US-Sender CNN und die Nachrichtenagentur Reuters bereits übereinstimmend darüber berichtet.

Streit um eigenes Team?

Nach Angaben des Weißen Hauses seien "familiäre und finanzielle Gründe" ausschlaggebend für die Absage gewesen. Reuters hingegen zitiert zwei Insider mit den Worten, Harward wollte sein eigenes Team mitbringen. Trump hat Flynns Stellvertreterin K.T. McFarland jedoch zugesagt, dass sie im Amt bleiben kann. Das sei ein Grund für die Absage von Harward gewesen.

Harward war Stellvertreter des heutigen Verteidigungsministers James Mattis, als dieser das US-Zentralkommando kommandierte.

Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn musste den Posten räumen, weil er über ein Telefonat mit dem russischen Botschafter unwahre Angaben gemacht hatte. Als Trumps Regierung noch gar nicht im Amt war, hatte er mit dem Botschafter über die Sanktionen gegen Moskau gesprochen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 17. Februar 2017 um 04:57 Uhr.

Darstellung: