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[Bildunterschrift: Das Kernkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg (Archivbild) ]
Im US-Kernkraftwerk Three Mile Island ist nach Angaben der Behörden Radioaktivität ausgetreten. Der Zwischenfall ereignete sich demnach bei Wartungsarbeiten im Reaktorsicherheitsbehälter des Atommeilers im US-Bundesstaat Pennsylvania. Außerhalb des Gebäudes wurde dem Betreiber Exelon zufolge keine radioaktive Verschmutzung festgestellt. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, erklärte ein Sprecher der Atom-Aufsichtsbehörde NRC.
Einige Arbeiter seien einer geringen radioaktiven Strahlung ausgesetzt gewesen. Nach Angaben des Unternehmens habe die Belastung jedoch nur einen Bruchteil der Höchstgrenzwerte erreicht. Zu dem Zeitpunkt, als die Verschmutzung entdeckt worden sei, hätten in dem Gebäude rund 150 Menschen gearbeitet. Sie seien nach Hause geschickt worden.
Der Exelon-Erklärung zufolge war es in einem Teil der Anlage plötzlich zu einem Strahlen-Alarm gekommen. Ein Monitor habe für kurze Zeit einen leichten Anstieg von Radioaktivität gemessen, aber dann wieder einen normalen Stand registriert. Zwei weitere Kontrollgeräte hätten überhaupt keine erhöhte Strahlung festgestellt.
Three Mile Island steht für den größten Atomunfall in der Geschichte der USA. 1979 war es in einem der Reaktoren des Atomkraftwerks bei Harrisburg, der Hauptstadt von Pennsylvania, zu einer teilweisen Kernschmelze gekommen. Seitdem wurde kein neues Atomkraftwerk mehr in den USA gebaut.
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