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[Bildunterschrift: UN-Blauhelme sollen auf Haiti für Stabilität sorgen - nun sehen sie sich gewalttätigen Protesten gegenüber. ]
Seit einer Woche demonstrieren auf Haiti viele Menschen gegen steigende Lebensmittelpreise. Die Unruhen waren am vergangenen Donnerstag in Les Cayes im Süden Haitis ausgebrochen. Mindestens fünf Menschen kamen dabei bislang ums Leben. Die Wut der Demonstranten richtet sich gegen die wohlhabenderen Wohnviertel, aber auch gegen Regierungsinstitutionen und Unternehmen. Die Regierung beschuldigt organisierte Drogenkriminelle, die Unruhen provoziert zu haben.
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Die Preise für einige Lebensmittel wie Reis haben sich im ärmsten Staat Lateinamerikas innerhalb des vergangenen halben Jahres verdoppelt. 80 Prozent der Bevölkerung müssen dort mit weniger als zwei Dollar am Tag auskommen. Die Reispreise in dem Land haben sich in den vergangenen Monaten aber mehr als verdoppelt. Ein Sack mit rund 60 Kilogramm Reis kostet mittlerweile 70 Dollar.
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