Ein Mann sucht nach verschütteten Familienmitgliedern. | Bildquelle: REUTERS

Tote nach Vulkanausbruch Opferzahl in Guatemala steigt auf 109

Stand: 08.06.2018 05:00 Uhr

Nach dem Vulkanausbruch in dem mittelamerikanischen Land ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Angesichts der vielen Opfer ermittelt die Staatsanwaltschaft, ob Gebiete zu spät evakuiert wurden.

Die Zahl der Toten durch den Vulkanausbruch in Guatemala ist auf 109 gestiegen. Das teilte das rechtsmedizinische Institut Inacif am Donnerstag mit. Angesichts der hohen Opferzahl leitete die Staatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes Ermittlungen dazu ein, ob die Sicherheitsbehörden möglicherweise zu spät Evakuierungsanordnungen gaben.

Trauer um die Opfer des Erdbebens in Guatemala | Bildquelle: REUTERS
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Trauerfeier für ein Opfer der Katastrophe

Suchmaßnahmen zeitweise unterbrochen

Der 3763 Meter hohe Feuervulkan, der 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt liegt, ist schon seit Monaten aktiv. Der Vulkan brach am Sonntagmorgen aus, die Eruption dauerte mehr als 16 Stunden. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, mehr als 12.000 mussten ihre Häuser verlassen. 

Am Donnerstag wurden die Such- und Rettungsmaßnahmen vorübergehend unterbrochen. Grund hierfür war die Befürchtung von Erdrutschen infolge heftiger Regenfälle. Überdies setzte sich die Aktivität des Vulkans weiter fort.

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Satellitenbilder zeigen die Zerstörung in Guatemala

Satellitenbilder der Zerstörung in Guatemala
Satellitenbilder der Zerstörung in Guatemala

Das Dorf San Miguel Los Lotes am 5. Februar 2018 und nach dem Erdbeben

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Über dieses Thema berichtete Inforadio am 08. Juni 2018 um 06:24 Uhr.

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