Die Polizei steht vor dem Restaurant Zizzi, das in Zusammenhang mit der mutmaßlichen Vergiftung des Doppelagenten Skripal steht. | Bildquelle: dpa

Ex-Spion in Großbritannien Erste Ergebnisse zur Substanz

Stand: 07.03.2018 14:49 Uhr

Im Fall des russischen Ex-Spions haben die britischen Behörden Erkenntnisse über die Substanz, mit der Skripal und seine Tochter vergiftet worden sein sollen. Am Nachmittag will die Polizei Details bekannt geben.

Die britischen Ermittlungsbehörden haben nach Angaben von Innenministerin Amber Rudd Fortschritte bei der Identifizierung des möglichen Giftes gemacht, dem der schwer erkrankte russische Ex-Spion Sergei Skripal ausgesetzt war. "Wir wissen jetzt mehr über die Substanz", sagte Rudd nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitskabinetts, des "Cobra-Committee", in London. Die Polizei werde im Laufe des Tages Einzelheiten bekannt geben.

Der Gesundheitszustand des 66-jährigen Ex-Spions und seiner 33-jährigen Tochter Yulia, die beide am Wochenende in Salisbury offenbar vergiftet wurden, gilt weiterhin als kritisch.

Vergiftung von Ex-Spion belastet britisch-russisches Verhältnis
tagesthemen 22:15 Uhr, 06.03.2018, Julie Kurz, ARD London

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Zudem sucht die Polizei weiter nach Zeugen, die Skripal und seine Tochter beobachtet haben und aussagen können, wo sie sich vor ihrem Zusammenbruch aufgehalten haben. Nach derzeitigen Erkenntnissen, sollen die beiden Opfer zuletzt eine Pizzeria und ein Pub besucht haben.

Moskau wittert Verschwörung, Johnson droht

Russland wies Vorwürfe zurück, etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Entsprechende Versuche seien offenbar Teil einer Kampagne, um die russisch-britischen Beziehungen zu belasten, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Moskau. "Diese Geschichte wurde von Anfang an benutzt, um eine anti-russische Kampagne in den Medien zu befeuern", erklärte die Sprecherin.

Gestern hatte die britische Regierung mit Konsequenzen gedroht, sollte sich herausstellen, dass Moskau hinter der mutmaßlichen Giftattacke steht. Außenminister Boris Johnson sagte in London, in diesem Fall werde die Regierung "angemessen und robust antworten". Denkbar seien neue Wirtschaftssanktionen. Außerdem stellte er die Präsenz von englischen Regierungsvertretern bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland in Frage.

Ex-Spion vergiftet?
Thomas Spickhofen, ARD London
07.03.2018 09:39 Uhr

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Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 06. März 2018 um 22:15 Uhr.

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