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Konsequenz aus Korruptionsvorwürfen gegen Ex-Minister

Griechischer Parlamentspräsident lässt Amt ruhen

Der griechische Parlamentspräsident Evangelos Meimarakis lässt sein Amt wegen Korruptionsvorwürfen vorübergehend ruhen. Der Politiker werde "seine Stellvertreter einberufen und sie bitten, ihn zeitweise zu vertreten, bis der Untersuchungsbericht fertiggestellt ist", teilte sein Büro mit.

Griechenlands Parlamentspräsident Evangelos Meimarakis (Archivfoto aus dem Jahr 2007)
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Lässt sein Amt vorerst ruhen: Griechenlands Parlamentspräsident Meimarakis (Archivfoto aus 2007).

Medienberichten zufolge ermittelt die Steuerfahndung gegen Meimarakis.

Gemeinsam mit zwei früheren Ministern von der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia soll der ehemalige Verteidigungsminister zwischen 2005 und 2008 mit dem Kauf von Immobilien 10,2 Milliarden Euro Schwarzgeld gewaschen haben, wie die Athener Sonntagszeitung "Real News" berichtet hatte. Auch weitere griechische Politiker sollen an der Geldwäsche beteiligt gewesen sein.

Vorwürfe gegen mehrere Politiker

Neben Meimarakis wurde unter anderem der ehemalige Minister Georgios Voulgarakis genannt, der 2008 wegen der Verwicklung seiner Frau in einen umstrittenen Landtausch zwischen dem Staat und einem einflussreichen orthodoxen Kloster zurückgetreten war. Die Ex-Minister wiesen die Vorwürfe zurück.

Der griechischen Politik wird regelmäßig ein hohes Maß Korruption vorgeworfen. Finanzminister Giannis Stournaras hatte in der vergangenen Woche verkündet, die Behörden untersuchten die Geschäfte und Steuererklärungen von 32 Politikern, Gemeindevertretern und anderen ranghohen Staatsbediensteten.

Stand: 24.09.2012 20:49 Uhr

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