Verantwortlicher Mitarbeiter entlassen Greenpeace macht Millionenverlust bei Währungsgeschäften

Stand: 15.06.2014 14:38 Uhr

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat durch Währungsgeschäfte einen Millionenverlust gemacht: Knapp vier Millionen Euro an Spendengeldern verlor die Organisation, weil einem Mitarbeiter eine "ernsthafte Fehleinschätzung" unterlaufen sei, sagte der Sprecher von Greenpeace International, Mike Townsley, dem "Spiegel". Der Verantwortliche sei inzwischen entlassen worden.

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Der Mitarbeiter habe sich nicht persönlich bereichern wollen, sagt Greenpeace-Sprecher Bussau.

Greenpeace entschuldigte sich bei den Förderern. "Das ist ein Schock", sagte Greenpeace-Sprecher Christian Bussau gegenüber tagesschau.de. Man werden alles tun, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole. Zugleich warb die Organisation um Verständnis: Der Mitarbeiter habe in guter Absicht gehandelt und Wechselkursschwankungen zu Laste der Organisation absichern wollen. Dass sich der Mitarbeiter habe persönlich bereichern wollen, sei ausgeschlossen. Zwar sei der Verlust gravierend, aktuelle Kampagnen seien aber nicht gefährdet.

International verzeichnete Greenpeace im Jahresbericht von 2012 Einnahmen von rund 270 Millionen Euro, der Großteil davon waren Spenden der knapp drei Millionen Unterstützer.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 15. Juni 2014 um 18:00 Uhr.

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