Eine Karte von Ghana Karte mit Accra und Kintampo.

Bus und Transporter stoßen frontal zusammen Viele Tote bei schwerem Unfall in Ghana

Stand: 18.02.2016 17:44 Uhr

Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Bus und einem Laster sind in Ghana mindestens 61 Menschen getötet worden. Viele Verletzte mussten aus dem Wrack des Busses geschnitten werden. Es ist einer der schlimmsten Unfälle der Geschichte Ghanas.

Im westafrikanischen Ghana sind mindestens 61 Menschen bei einem Busunglück ums Leben gekommen. Ein Überlandbus des staatlichen Transportunternehmens Metro Mass Transit sei im Norden des Landes frontal mit einem Lastwagen zusammengestoßen, der Tomaten geladen hatte, sagte der Direktor des örtlichen Krankenhauses. Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend nahe der Kleinstadt Kintampo, rund 420 Kilometer nördlich der Hauptstadt Accra.

Zuerst hatte die Polizei von 53 Toten gesprochen. Es handele sich um einen der schlimmsten Unfälle in der Geschichte Ghanas, sagte Polizeisprecher Maxwell Atingani. Mindestens 23 weitere Menschen seien verletzt worden. Zahlreiche Schwerverletzte seien mit Hubschraubern in die besten Krankenhäuser des Landes transportiert worden.

Tote und Verletzte aus dem Wrack geschnitten

Die Situation am Unglücksort sei "schockierend" gewesen, so Atingani. Notfallpersonal habe Tote und Verletzte mit Kettensägen aus dem Wrack des Busses schneiden müssen. Präsident John Dramani Mahama sprach den Familien der Opfer über Twitter sein Beileid aus. Das Unglück sei eine "sehr traurige Nachricht", so Mahama.

Laut Augenzeugenberichten sollen die Bremsen des Busses versagt haben. Andere Augenzeugen berichteten, beide Fahrzeuge seien zu schnell gefahren. Der britische Sender BBC berichtete unter Berufung auf Ermittler, der Bus sei mit mehr als 70 Fahrgästen überladen gewesen. Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Unfallursache zu ermitteln.

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