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[Bildunterschrift: Rauchwolken markieren den Ort der Explosion. ]
Bei einem Bombenanschlag in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali sind am Freitag sieben russische Soldaten getötet worden. Sieben weitere Soldaten seien bei der Explosion einer Autobombe verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den russischen Kommandeur der Friedenstruppe, Marat Kulachmetow. Die Autobombe war vor dem Hauptquartier der Friedenstruppe gezündet worden, die seit den 90er Jahren in Südossetien stationiert ist.
Der Wagen sei in der Nähe des Generalstabs der Friedenstruppen explodiert, sagte die südossetische Regierungssprecherin Irina Gaglojewa. Das mit Sprengstoff beladene Auto habe Georgiern gehört.
Vor einer Woche waren bei einem Bombenanschlag in der abtrünnigen georgischen Region Abchasien Behördengebäude und Wohnhäuser beschädigt worden. Der örtliche Geheimdienstchef Juri Aschuba machte den georgischen Geheimdienst für die Explosion verantwortlich. Georgien sprach wiederum von einer "Provokation" als Vorwand gegen den Abzug russischer Truppen.
Abchasien und Südossetien betrachten sich als unabhängig und werden darin von Russland unterstützt. Georgien lehnt die Abspaltung entschieden ab und war Anfang August in Südossetien einmarschiert. Georgien und Russland lieferten sich daraufhin einen mehrwöchigen bewaffneten Konflikt.
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