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Raubüberfall oder Terrorakt?

Bewaffneter Mann nimmt Geiseln in Südfrankreich

Ein Polizeiwagen sperrt die Straße ab.
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Die Polizei riegelte die Gegend um die Bank ab.

Ein Mann hat im südfranzösischen Toulouse in einer Bank mehrere Geiseln genommen - darunter auch den Leiter der Filiale. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa ließ er inzwischen zwei Menschen frei. Er behauptet, ein Mitglied der Terrororganisation Al Kaida zu sein. Die Sicherheitsbehörden bezweifeln dies jedoch. "Wir wissen noch nicht genau, was dieses Individuum will, aber es scheint sich um einen fehlgeschlagenen bewaffneten Raubüberfall zu handeln", sagte ein Vertreter der Polizeigewerkschaft.

Polizei und Anti-Terroreinheiten aus Marseille und Bordeaux sind vor Ort, das Gebiet um die Filiale der CIC-Bank wurde weiträumig abgeriegelt. Mehrere Gebäude wurden evakuiert. Da der Geiselnehmer mindestens einen Schuss abgegeben hat, ist sicher, dass er bewaffnet ist.

Erinnerungen an Attentate im März

Die Geiselnahme weckt Erinnerungen an eine Verbrechensserie im März dieses Jahres. Damals waren sieben Menschen von einem 23-Jährigen erschossen, der sich ebenfalls zu Al Kaida bekannte. Seine Opfer waren Soldaten sowie Schüler und ein Lehrer einer jüdischen Schule. Der Schütze wurde von der Polizei getötet, als Beamte seine Wohnung stürmten.

Stand: 20.06.2012 16:32 Uhr

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