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Fünf Menschen im Gazastreifen verletzt
Blutiger Schlagabtausch zwischen Israel und Gaza
Bei gegenseitigen Angriffen an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen ist ein Palästinenser getötet und 14 weitere verletzt worden.
Der Schlagabtausch begann mit einem israelischem Luftangriff am späten Sonntag auf Rafah. Der Angriff habe zwei Mitgliedern des Islamischen Dschihad gegolten, teilte die israelische Armee mit. Die Männer seien an Anschlägen gegen Israel beteiligt gewesen und hätten einen neuen Anschlag geplant. Die anderen Opfer waren Passanten, darunter mehrere Kinder. Nach palästinensischer Darstellung starb einer der Männer, nachdem er schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden war.
Artilleriesalven beider Seiten
Noch in der Nacht beschossen militante Palästinenser dann Israel mit Dutzenden Granaten. Opfer gab es dabei nach israelischen Angaben nicht. Lediglich ein Haus wurde durch Splitter beschädigt. Allerdings mussten tausende Zivilisten stundenlang in Schutzräumen ausharren.
Das israelische Heer setzte daraufhin Artillerie ein. Im Gazastreifen sollen dadurch fünf Menschen verletzt worden sein. Bei dem Beschuss wurde auch das Minarett einer Moschee getroffen, das nach israelischer Darstellung für terroristische Zwecke missbraucht worden war.
Unterdessen verstärkten die ägyptischen Sicherheitskräfte ihre Kontrollen an der Grenze zu Israel, um ein mögliches Eindringen von Extremisten nach Israel zu verhindern. Augenzeugen berichteten, auch zwischen dem Gazastreifen und der Sinai-Halbinsel sei die Zahl der Grenzwächter erhöht worden.
Stand: 08.10.2012 21:20 Uhr
