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[Bildunterschrift: Sicherheitsleute untersuchen das ausgebrannte Auto am Strand von Gaza-Stadt. ]
Bei einer Bombenexplosion in Gaza-Stadt sind mindestens sechs Palästinenser getötet und 20 weitere zum Teil schwer verletzt worden. Rettungskräften zufolge befand sich unter den Toten auch ein kleines Mädchen. Drei Hamas-Mitglieder und das Mädchen wurden auf der Stelle getötet, wie palästinensische Gesundheitsbeamte mitteilten. Zwei weitere Mitglieder der im Gazastreifen regierenden Hamas seien später im Krankenhaus gestorben.
Wie die Hamas erklärte befanden sich die Männer in einem Auto am Strand von Gaza, als der Sprengsatz detonierte. Wegen des muslimischen Ruhetags seien zu dem Zeitpunkt viele Menschen auf der Straße unterwegs gewesen.
Sicherheitskräfte der Hamas nahmen daraufhin mehr als 40 Anhänger der rivalisierenden Fatah fest, wie eines von deren Mitgliedern erklärte. Die Hamas deutete an, der Anschlag sei politisch motiviert und gezielt gegen die radikalislamische Organisation gerichtet gewesen.
Zuvor war bei einer Bombenexplosion in einem Internetcafé in Gaza ein Selbstmordattentäter ums Leben gekommen, als sein Sprengsatz frühzeitig detonierte. Das teilte das im Gazastreifen von der Hamas kontrollierte Innenministerium mit. Der Attentäter sei ein religiöser Fanatiker gewesen, der das Café offenbar aus religiösen Gründen zerstören wollte.
In der Nacht zuvor war bereits eine Bombe in der Wohnung eines Hamas-Abgeordneten in Gaza explodiert. Die Sicherheitskräfte der Organisation, die den Gazastreifen seit über einem Jahr kontrolliert, nahmen drei Mitglieder der rivalisierenden Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas als Verdächtige fest. Laut Hamas-Angaben bekannte sich einer von ihnen zu der Tat.
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