Präsident Hollande: Militäreinsatz auch ohne Großbritannien

Unbeeindruckt vom Nein der Briten

Hollande bleibt bei Militäreinsatz

Frankreichs Präsident Hollande (Bildquelle: AFP)
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Frankreichs Präsident Hollande fordert ein "angemessenes und hartes Vorgehen".

Auch nach dem Nein des britischen Parlaments besteht Frankreich auf einem Militärschlag gegen Syrien als Bestrafung der Verantwortlichen für den mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz. Er sei für ein harte Strafmaßnahme, sagte Präsident Francois Hollande der Tageszeitung "Le Monde". Es gebe "ein Bündel von Hinweisen", dass die syrische Regierung für den Einsatz am 21. August verantwortlich sei. Dazu werde sein Land eng mit den Verbündeten zusammenarbeiten. Frankreich sei auch ohne Großbritannien zum Handeln bereit.

Am Mittwoch berät das französische Parlament über Syrien. Über einen Militäreinsatz entscheidet in Frankreich allerdings allein der Präsident. Frankreich würde im Falle einer Entscheidung für einen Militäreinsatz zum wichtigsten Bündnispartner für die USA, denn andere westliche Länder wie Deutschland und Kanada haben bereits deutlich gemacht, dass sie eine solche Aktion zwar unterstützen, sich aber nicht direkt an einem Einsatz beteiligen wollen.

Nach der Abstimmungsniederlage im Parlament hatte die britische Regierung versichert, sich nicht an einem Militärschlag zu beteiligen.

Ellis Fröder, ARD Paris, zu Frankreichs Befürwortung eines Militärschlags
tagesschau 14:00 Uhr, 30.08.2013

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Stand: 30.08.2013 11:33 Uhr

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