Die Kandidaten des TV-Duells in Frankreich | Bildquelle: AFP

TV-Debatte in Frankreich Premiere in unruhigen Zeiten

Stand: 20.03.2017 19:14 Uhr

Fünf Kandidaten, zweieinhalb Stunden Zeit und viele offene Fragen - in Frankreich treffen sich die aussichtsreichsten Bewerber für das Präsidentenamt zum TV-Duell. Fünf Wochen vor der Wahl liegen Le Pen und Macron in den Umfragen vorn. Gilt das auch fürs Fernsehstudio?

Es ist eine Premiere: Zum ersten Mal überhaupt findet in Frankreich vor der ersten Runde einer Präsidentschaftswahl eine TV-Debatte statt. Der Schlagabtausch der fünf aussichtsreichsten Kandidaten im TF1-Studio soll zweieinhalb Stunden dauern.

Wer kam bei den Zuschauern am besten an? Eine Einschätzung von Judith Müllender, ARD Paris
nachtmagazin 00:15 Uhr, 21.03.2017

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Knapp einen Monat vor dem ersten Wahlgang dürfte das Rededuell zwischen Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National, dem unabhängigen Kandidaten Emmanuel Macron, dem Konservative François Fillon, dem Sozialisten Benoît Hamon und Jean-Luc Mélenchon aus dem linken Lager von den Franzosen mit Spannung verfolgt werden. Denn viele Wähler sind noch unentschlossen. Nur zwei Drittel seien überhaupt sicher, am 23. April zu ersten Wahlrunde zu gehen.

Macron in den Umfragen vorn

Geht es nach den Umfragen, würde derzeit Le Pen die erste Runde mit rund 25 Prozent gewinnen. Bei der anschließenden Stichwahl am 7. Mai träfe sie nach derzeitigem Stand auf Macron, dem im direkten Duell bessere Chancen eingeräumt werden. Laut einer Umfrage von Odoxa würde sich der Unabhängige klar mit 64 Prozent zu 36 Prozent gegen die Rechtsextreme durchsetzen. Der wegen eines Finanzskandals angeschlagene Kandidat der konservativen Republikaner, Fillon, würde der Umfrage zufolge mit 19,0 Prozent den Einzug in die zweite Runde verfehlen.

Die TV-Debatte bietet nun Raum zur Profilierung - vor allem bei den besonders umstrittenen Themen Arbeitsplätze und Sicherheit. Der neuerliche Angriff vom Wochenende am Pariser Flughafen Orly dürfte dabei zeigen, dass das Thema Sicherheit auch für den Amtsnachfolger von François Hollande eine große Rolle spielen wird.

Die Wirtschaftsprogramme der französischen Präsidentschaftskandidaten
K. Gallmeyer, ARD Paris
20.03.2017 16:51 Uhr

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Über dieses Thema berichtete das Nachtmagazin um 0.15 Uhr.

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