Ein Schiff der rumänischen Küstenwache bringt Flüchtlinge in den Schwarzmeerhafen Constanta | Bildquelle: AP

Route über Schwarzes Meer 157 Flüchtlinge vor Rumänien gerettet

Stand: 13.09.2017 14:17 Uhr

Die rumänische Küstenwache hat erneut Flüchtlinge gerettet. Vor zehn Tagen stoppte sie ein Boot mit 87 Flüchtlingen. Die rumänischen Behörden befürchten eine neue Flüchtlingsroute.

Die rumänische Küstenwache hat 157 Flüchtlinge aus dem Schwarzen Meer gerettet. Darunter seien 53 Kinder und 51 Frauen gewesen. Einige benötigten medizinische Hilfe, erklärte die Behörde. Die Flüchtlinge stammten aus Iran und Irak.

Flüchtlinge vor Rumäniens Küste gerettet
tagesschau 20:00 Uhr, 13.09.2017, Michael Mandlik, ARD Wien, zzt. Constanta

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Das Boot war zunächst am Dienstagmorgen außerhalb der rumänischen Gewässer entdeckt worden. Es sendete ein Notsignal, worauf die Küstenwache zwei Schiffe losschickte. Am frühen Morgen sei das rostige Schiff der Flüchtlinge dann in den Schwarzmeerhafen von Constanta, etwa 250 Kilometer östlich von Bukarest, geschleppt worden, so die Küstenwache. Zuvor hatten Wind und hoher Wellengang die Rettungsarbeiten verzögert.

Nicht Teil des europäischen Schengenraums

Flüchtlinge versuchen immer wieder, von der Türkei aus über das Schwarze Meer nach Rumänien zu gelangen. Zwischen August und September wurden allein 570 Flüchtlinge aufgegriffen. Das sind allerdings deutlich weniger als auf der Route von Libyen über das Mittelmeer nach Italien.

Das EU-Mitglied Rumänien ist nicht Teil des europäischen Schengenraums. Rumänische Behörden befürchten, dass das Schwarze Meer angesichts der zunehmenden Schwierigkeiten bei der Überquerung des Mittelmeers zu einer alternativen Flüchtlingsroute werden könnte.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 13. September 2017 um 17:00 Uhr.

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