Flüchtlinge in einem Boot im Mittelmeer | Bildquelle: AFP

Flucht über das Mittelmeer Mehr als 2000 Menschen gerettet

Stand: 15.04.2017 16:23 Uhr

Die italienische Küstenwache und private Hilfsorganisationen haben mehr als 2000 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Laut UN nimmt die Zahl der über diese gefährliche Route flüchtenden Menschen wieder zu.

Wieder sind Hunderte Menschen bei ihrer Flucht über das Mittelmeer in Seenot geraten. Die Hilfsorganisation SOS Mediterranee rettete am Freitag innerhalb von sieben Stunden 500 Menschen, wie sie heute mitteilte. Ein Mann starb auf einem der Schlauchboote.

Ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) twitterte, Fischer hätten an anderer Stelle 101 Menschen von einem sinkenden Boot gezogen, fünf seien ertrunken. Wann genau sich dieses Unglück ereignete, ist bislang unklar.

2000 Menschen an einem Tag gerettet

Insgesamt retteten zivile Rettungsorganisationen und die italienische Küstenwache am Karfreitag mehr als 2000 Flüchtende aus Seenot. Die Menschen versuchten in Schlauchbooten und Holzschiffen von der libyschen Küste aus nach Italien zu gelangen.

Die spanische Seenotrettung berichtete, sie habe nach Mitternacht 125 Flüchtlinge auf ihrer gefährlichen Überfahrt von Nordafrika nach Spanien gerettet. Das erste von drei Booten wurde nach Angaben des Roten Kreuzes mit 52 Afrikanern im Alborán-Meer östlich der Straße von Gibraltar entdeckt. Allen 41 Männern und elf Frauen gehe es gut.

Die zweite Gruppe mit 51 Männern und elf Minderjährigen aus Nordafrika sei aus einem überfüllten Holzboot westlich der Meerenge im Atlantik gerettet worden. Das dritte Boot mit elf weiteren Migranten sei von einen NATO-Aufklärungsflugzeug im Mittelmeer gesichtet worden, das die Rettungskräfte alarmiert habe.

Italienische Küstenwache rettet mehr als 2000 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer
tagesschau24 14:00 Uhr, 15.04.2017

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In den ersten drei Monaten des Jahres flüchteten nach Angaben des UN-Hilfswerks mehr als 24.000 Menschen über die gefährliche Route - etwa ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Flüchtlinge stammen aus Afrika, aber auch aus dem Nahen Osten.

Mit der zunehmenden Zahl an Flüchtlingen steigt auch die Zahl der Todesfälle. Nach IOM-Angaben sind seit Jahresbeginn bereits fast 800 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 15. April 2017 um 15:00 Uhr.

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