US-Präsident Donald Trump | Bildquelle: AP

Nach Protesten Trump offen für besseres Waffenrecht

Stand: 19.02.2018 18:59 Uhr

Nach dem Amoklauf an einer Schule in Florida geriet US-Präsident Trump in die Kritik. Nun erklärte seine Sprecherin, das Weiße Haus könne sich Nachbesserungen im Waffenrecht vorstellen.

Von Marc Hoffmann, ARD-Studio Washington

Es ist ein politisches Signal nach den Protesten vom Wochenende. US-Präsident Donald Trump sei durchaus offen für Nachbesserungen im Waffenrecht, erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah H. Sanders. Wer in den USA eine Waffe kaufen möchte, müsste künftig besser kontrolliert werden, sagte sie.

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Schülerprotest gegen Waffenlobby
tagesschau 12:00 Uhr, 20.02.2018

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Es gehe darum, die bestehende nationale Datenbank zu verbessern. In dieser sind all diejenigen verzeichnet, denen keine Waffe verkauft werden darf. Trump unterstütze einen entsprechenden überparteilichen Gesetzentwurf der Senatoren Christopher Murphy und John Cornyn, so Sanders.

Trump trifft Schüler am Mittwoch

Unklar ist allerdings, ob dieser Vorschlag tatsächlich auch eine Mehrheit im US-Kongress finden wird. Trump will sich am Mittwoch mit Lehrern und Schülern der High School von Parkland treffen, hieß es aus dem Weißen Haus.

Anti-Waffen-Demo in Fort Lauderdale | Bildquelle: REUTERS
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In Florida demonstrierten vor allem Schüler für schärfere Waffenvorschriften.

Nach dem Blutbad von Florida am vergangenen Mittwoch kritisieren vor allem Schüler die Politik und einen zu großen Einfluss der Waffenlobby NRA auf Washington. Die Überlebenden haben zu einem sogenannten "Marsch für unsere Leben" Ende März in der US-Hauptstadt aufgerufen. Eine Kundgebung vom Wochenende erlangte bereits große Aufmerksamkeit. Die Wutrede der 18-jährigen Schülerin Emma Gonzales verbreitete sich schnell im Internet.

Trump offen für Änderungen an Waffenvorschrift
Marc Hoffmann, ARD Washington
19.02.2018 18:53 Uhr

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Dieser Beitrag lief am 19. Februar 2018 um 19:00 Uhr im Deutschlandfunk in den Nachrichten.

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