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[Bildunterschrift: Starke Konkurrenz für den Internet Explorer von Windows: der neue Browser Firefox 3 ]
Die neueste Version des Internetbrowsers Firefox hat zu einem weltweiten Ansturm der Nutzer auf die Seite des Herstellers Mozilla geführt. Nachdem Firefox 3 am Dienstagabend online gegangen war, mussten sich die User teilweise Stunden gedulden, um auf die Webseite zu gelangen. Dabei war das Kollabieren der Server fast schon programmiert: Hersteller Mozilla hatte alle Nutzer zum Download in einem Zeitfenster von 24 Stunden (ab 19.00 Uhr MESZ) aufgerufen, um einen neuen Weltrekord aufzustellen. Zuvor wurde intensiv für den "Download Day" geworben.
Bis zum Ablauf der Frist meldete Mozilla mehr als acht Millionen Downloads. Bei der Veröffentlichung des Vorgängers Firefox 2 waren es zwei Millionen innerhalb eines Tages geworden. Die weitaus meisten Nachfragen nach der neuen Version gab es in den USA mit mehr als einer Million Downloads. Auf dem zweiten Platz folgt Deutschland mit rund 600.000 Downloads.
Der Rekord, das weltweit am meisten heruntergeladene Programm innerhalb von 24 Stunden zu werden, muss allerdings noch vom Guinness Buch der Rekorde anerkannt werden - die Kategorie gab es bislang nicht.
Firefox wird von Mozilla angeboten, einer offenen Gemeinschaft (Open Source), an der sich tausende Entwickler zumeist unentgeltlich beteiligen und sich darum bemühen, den Browser weiterzuentwickeln. Nur Microsofts Internet Explorer ist weltweit noch weiter verbreitet als Firefox. Die neue Version bietet den Nutzern ein neues Design, technische Neuheiten, besseren Virenschutz, mehr E-Mailfunktionen und soll auch schneller sein.
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