Der Zyklon "Winston" fegt über die Fidschi-Inseln. | Bildquelle: AP

Zum Katastrophengebiet erklärt Zyklon "Winston" wütet über Fidschi-Inseln

Stand: 20.02.2016 13:45 Uhr

Über die Fidschi-Inseln im Südpazifik ist ein verheerender Zyklon hinweggefegt. Tausende Einwohner waren vor "Winston" in mehr als 700 Notunterkünfte geflüchtet. Die Regierung erklärte alle mehr als 300 Inseln zum Katastrophengebiet.

Der Zyklon "Winston" ist über die Fidschi-Inseln im Südpazifik hinweggezogen. Nach Berechnungen der neuseeländischen Wetterbehörde wirbelte "Winston" mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 325 Kilometern in der Stunde und gehört damit in die gefährlichste Kategorie 5.

Tausende Einwohner waren vorher in mehr als 700 Notunterkünfte geflüchtet. Die Behörden machten bislang keine Angaben zu Schäden, örtliche Medien berichteten von einer "riesigen Schneise der Verwüstung". Dutzende Häuser seien zerstört, auch Überschwemmungen gebe es.

Zyklon "Winston" fegt über Fidschi-Inseln (unkommentiert)
20.02.2016, Instagram/Hollyhunter, Facebook/Joli Photos

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300 Inseln sind Katastrophengebiet

Die Regierung erklärte alle der mehr als 300 Inseln zum Katastrophengebiet. Das gibt den Behörden Sonderbefugnisse, um den Wirtschaftsbetrieb des Landes aufrecht zu erhalten. "Zyklon Winston hat das ganze Land in Mitleidenschaft gezogen", sagte der Chef der Behörde für Katastrophenschutz, Melati Bainimarama. Seit Samstagabend (Ortszeit) galt eine Ausgangssperre.

Die Fidschi-Inseln liegen 3000 Kilometer östlich von Australien und 2000 Kilometer nördlich von Neuseeland. Die gut 300 Inseln sind Westeuropa zeitlich elf Stunden voraus. Tourismus ist eine der Haupteinnahmequellen. Die meisten Besucher kommen aus Australien und Neuseeland.

Vor knapp einem Jahr hatte Zyklon "Pam" 1000 Kilometer weiter westlich auf Vanuatu verheerende Verwüstungen angerichtet. Die Unwettersaison im Südpazifik dauert von November bis April. "Winston" gehört zu den sieben stärksten Zyklonen in der Region seit mehr als 30 Jahren.

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