Donald Trump | Bildquelle: REUTERS

Erste Fernsehdebatte der US-Republikaner Wie ein wütendes Kleinkind

Stand: 07.08.2015 07:29 Uhr

Den Auftakt der Fernsehdebatte zwischen zehn republikanischen Präsidentschaftsbewerbern hat Donald Trump mit markanten Sprüchen dominiert: Frauen beleidigen sei okay, Politiker seien alle korrupt. Trotzdem ist er der Verlierer der Debatte.

Von Sabrina Fritz, ARD-Hörfunkstudio Washington

Der Verlierer dieses Abends ist Donald Trump. Er hatte  bereits vorgewarnt, er sei nicht gut in Debatten und er hatte damit recht. Schon bei seinem ersten Fernsehauftritt als  Politiker stand er ohne Kleider da. Der Mann konnte keinen klaren Gedanken fassen, geschweige denn eine Vision für die Zukunft der Vereinigten Staaten entwickeln.

Wie ein wütendes Kleinkind hat er links und rechts Fußtritte verteilt: Frauen beleidigen ist okay, er habe keine Zeit politisch korrekt zu sein. Politiker sind alle korrupt, er hat sie schließlich selbst bestochen. Einen anderen Kandidaten außer sich selbst unterstützen - kommt für Trump nicht in Frage. Selbst wenn er mit der Masche, "ich mache und sage was ich will" bislang gut gefahren ist - noch zwei Fernsehdebatten und der Immobilienkönig kann wieder Wohnungen verkaufen.

Erste Debatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten
tagesschau 17:00 Uhr, 07.08.2015, Ina Ruck, ARD Washington

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Wie ein wütendes Kleinkind
S. Fritz, ARD Washington
07.08.2015 09:23 Uhr

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