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Nach Angaben des kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe haben sich mehrere Chefs der Farc-Guerilla zur Freilassung der vor sechs Jahren entführten Politikerin Ingrid Betancourt und anderer Geiseln bereiterklärt.
[Bildunterschrift: Geisel Ingrid Betancourt. ]
Die Regierung in Bogota habe "Anrufe" von Chefs der marxistischen Guerilla erhalten, in denen sie erklärten, sie wollten die Geiseln freilassen und sich ergeben, teilte Uribe mit. Bedingung sei, dass die Regierung ihnen Freiheit garantiere. Die Farc-Chefs sollten dann an Frankreich übergeben werden. Dort könnten sie "von ihrer Freiheit Gebrauch machen". Wenige Stunden zuvor hatte das kolumbianische Verteidigungsministerium mitgeteilt, Farc-Chef Manuel Marulanda sei tot. Nach Erkenntnissen der Geheimdienste sei er bereits Ende März an einem Herzinfarkt gestorben.
Die französisch-kolumbianische Politikerin Betancourt war im Februar 2002 von Farc-Rebellen entführt worden. Die Farc halten zwischen 700 und 1000 Geiseln fest. Auf Vermittlung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez ließ die Farc Mitte Januar die zusammen mit Betancourt verschleppten Geiseln Clara Rojas und Consuelo Gonzalez frei. Mit rund 17.000 Mitgliedern ist sie die größte kolumbianische Rebellenorganisation.
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