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Südpazifik Tsunami-Warnung Salomonen

Beben im Südpazifik

Vier Tote nach Seebeben vor Salomonen

Bei dem schweren Seebeben vor den Salomon-Inseln sind nach Angaben der Regierung des Inselstaats mindestens vier Menschen getötet worden. Nach Angaben des Pazifischen Tsunami-Warnzentrums hatte das Beben eine Flutwelle von einem Meter Höhe ausgelöst.

Mehrere Menschen werden derzeit noch vermisst, sagte ein Regierungssprecher dem Sender BBC. An der Küste seien zahlreiche Hütten und Häuser zerstört worden. "Unser Hauptfokus ist im Moment, dass der Flughafen wieder geöffnet wird, um Hilfsmittel einzufliegen", so der Sprecher.

Der örtliche Rundfunk berichtete von mindestens zwei Wellen, die bis zu einem Meter hoch waren. Das Wasser drang mehr als 500 Meter hinter die Küstenlinie der Salomon-Inseln vor. Drei Dörfer auf der Inselgruppe Santa Cruz seien zerstört worden.

P. Abresch (ARD) zum Seebeben vor den Salomonen
tagesschau24 12:00 Uhr, 06.02.2013

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Nach Angaben von Mitarbeitern der Hilfsorganisation WorldVision in der Nähe der betroffenen Küste wurden der Flughafen der Insel in Lata überspült. Nach unbestätigten Berichten seien auf der Insel 100 Hütten zerstört worden. In der Umgebung würden rund 800 Familien leben.

Tsunami-Warnung wieder aufgehoben

Bereits wenige Stunden nach dem Beben der Stärke 8,0 wurden alle Tsunami-Warnungen wieder aufgehoben. Es gebe keine Bedrohung durch einen Tsunami in den Küstenregionen, auch wenn in einigen Gebieten das Wasser etwas ansteige, teilte das Warnzentrum mit.

Starkes Seebeben und Tsunami-Warnung im Südpazfik
N. Glass, ARD Singapur zzt. Bangkok
06.02.2013 05:07 Uhr

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Das Epizentrum des Bebens wurde zunächst auf fünf Kilometer unter dem Meeresboden geschätzt. Später korrigierte die US-Erdbebenwarte ihre erste Schätzung später auf 28,7 Kilometer.

Das Zentrum lag demnach rund 347 Kilometer östlich von Kira Kira, einem Ort im Süden der Inselgruppe. Wenig später ereignete sich den Angaben zufolge ein weiteres Beben der Stärke 6,6.

Karte: Salomonen
galerie

Die Salomon-Inseln befinden sich südlich von Papua-Neuguinea.

Stand: 06.02.2013 08:27 Uhr

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