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Rettungskräfte suchen im Nordwesten Englands nach 1700 vermissten Teilnehmern eines Extrem-Marathons. Das Rennen durch die beliebte Seen- und Berglandschaft im Lake District war gestern Mittag abgebrochen worden, nachdem Sturm, sintflutartige Regenfälle und Überflutungen ein Weiterkommen unmöglich gemacht hatten.
Von den rund 2500 Teilnehmern verbrachten rund 800 die Nacht in Notunterkünften wie Schulen, Bauernhöfe und Sportzentren. 13 Menschen wurden teils mit Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht, berichteten die Rettungskräfte. Rettungshubschrauber der Air Force konnten wegen des schlechten Wetters nicht bei der Suche helfen. Durch die unübersichtliche Situation im Gelände war es laut Bergrettung schwierig, alle Läufer vom Abbruch des Rennens zu unterrichten. Erschwerend sei hinzugekommen, dass es in der Gegend vielfach keinen Mobilfunk-Empfang gebe.
Der "Original Mountain Marathon" führt über mehrere Distanzen zwischen 40 und 80 Kilometern. Die Organisatoren teilten auf ihrer Webseite mit, dass viele Teilnehmer ihr eigenes Zelt dabei hätten. Ihr Verbleib sei zwar unklar, es sei aber unwahrscheinlich, dass sie in Lebensgefahr seien. Auch die Polizei geht davon aus, dass die Läufer alle gut ausgerüstet sind. Der zwei Tage lange Marathon gilt als einer der anspruchsvollsten Großbritanniens. Er findet seit 1968 statt.
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