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[Bildunterschrift: Verwüstete Häuser: Ein Dorf 70 Kilometer entfernt von der Hauptstadt San Salvador. ]
In El Salvador sind bei Überschwemmungen und Erdrutschen mehr als 120 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte das Regierung von El Salvador mit. Allein in Region um die Hauptstadt San Salvador starben nach Angaben der Sicherheitskräfte 60 Menschen. Mehr als 60 Menschen würden als vermisst gelten.
Nach Angaben des salvadorianischen Innenministers Humberto Centeno wurden in der Stadt San Vicente zu Füßen des Vulkans Chinchontepec 24 Einwohner von Erdrutschen getötet. Dort habe ein einziger Erdrutsch mehrere Ortschaften auf einer Länge von rund acht Kilometern zerstört oder schwer beschädigt.
Auch in anderen Ländern der Region kam es wegen des Zusammentreffens einer Kaltfront und der Ausläufer des Wirbelsturms zu Überschwemmungen. Im Süden Mexikos wurden die Häuser und Wohnungen von über 200.000 Menschen in den Bundesstaaten Veracruz und Tabasco beschädigt. Große Flächen standen unter Wasser, landwirtschaftliche Kulturen wurden zerstört. Drei Einwohner ertranken in den Fluten eines Flusses.
[Bildunterschrift: Rettung per Hubschrauber: Überschwemmungen nach Hurrikan Ida in El Salvador. ]
Der Wirbelsturm streift auf seinem Weg in Richtung Norden die mexikanische Halbinsel Yucatán und wandert nun mit etwa 17 Kilometern in der Stunde in den Golf von Mexiko. Da sich "Ida" inzwischen abschwächte, stufte das US-Hurrikanzentrum den Sturm mit Windgeschwindigkeiten um 145 Kilometer in der Stunde nur noch in die erste von insgesamt fünf Warnstufen ein. "Ida" soll den Berechnungen zufolge am Dienstagmorgen (Ortszeit) auf die US-Küste treffen. Wie stark der Hurrikan dann noch ist, ist aber noch unklar. Nach Berechnungen einiger Meteorologen könnte er sich auch wieder zu einem Tiefdruckgebiet abschwächen.
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