Ein Boeing-Jet | Bildquelle: REUTERS

USA planen Einschränkungen Nur mit Smartphone in den Flieger?

Stand: 21.03.2017 08:52 Uhr

Tablet, Kameras und Laptops sollen nicht mehr ins Handgepäck: Wer aus dem Nahen Osten oder von Nordafrika aus in die USA fliegen will, muss sich offenbar auf neue Bestimmungen einstellen. Angeblicher Grund: Terrorgefahr.

Die USA verschärfen ihre Sicherheitsbestimmungen für Flüge aus bestimmten Ländern. Das berichten übereinstimmend amerikanische und britische Medien. Geräte, die größer als ein Handy sind, dürfen demnach nicht mehr mit in die Kabine, sondern müssen mit dem normalen Fluggepäck transportiert werden. Die neue Regel gilt zum Beispiel für Tablet-PCs und Laptops. Betroffen sind Verbindungen aus dem Nahen Osten und Nordafrika.

Keine offizielle Bestätigung

Die Maßnahme soll laut den Berichten heute von den Behörden bekannt gemacht werden. Eine offizielle Bestätigung für das Verbot gibt es noch nicht, auch keine Begründung. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert einen Regierungsvertreter, demzufolge Anlass eine nicht näher ausgeführte Terrorgefahr sei, von der die Regierung vor einigen Wochen erfahren habe.

Hintergrund sind dem US-Sender CNN zufolge Informationen, an die amerikanische Spezialkräfte bei einem Einsatz im Jemen gelangten. Es gehe um die Extremistenorganisation Al Kaida auf der Arabischen Halbinsel.

USA verschärfen Handgepäck-Regeln für bestimmte Länder
J. Bösche, ARD Washington
21.03.2017 09:04 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. März 2017 um 05:30 Uhr und 09:00 Uhr.

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