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Mehr als 100 Eisberge driften auf Neuseeland zu. Sie hätten die Auckland-Inseln passiert und bewegten sich auf Neuseelands Südinsel zu, teilten Spezialisten der "Australian Antarctic Division" mit.
Satellitenbilder zeigten, dass die Eisberge mit einer Breite von bis zu 200 Metern auf einem Haufen im Meer trieben, sagte der Wissenschaftler Neal Young. Die Behörden gaben eine Schifffahrtswarnung heraus.
Bereits vor fast zwei Wochen hatten Forscher einen ungewöhnlich großen Eisberg mit einer Höhe von 50 Metern und einer Länge von 500 Metern entdeckt. Er wurde in der Nähe der Insel Macquarie, 1500 Kilometer südöstlich von Tasmanien gesichtet. Nach Angaben Youngs handelt es sich vermutlich um einen von mehreren Teilen des Ross-Schelfeises, die sich von 2000 bis 2002 gelöst hätten. Damals spaltete sich unter anderem ein Eisberg ab, der 300 Kilometer lang und 37 Kilometer breit war. Es sei ungewöhnlich, dass so weit im Norden noch ein Eisberg gesichtet werde, sagte Young.
Das letzte Mal, dass eine größere Zahl Eisberge Neuseeland zudriftete, war laut Young 2006. Damals näherten sie sich der Küste bis auf 25 Kilometer. Dies war die erste derartige Sichtung seit dem Jahr 1931.
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