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[Bildunterschrift: Aus Geldnot zur digitalen Revolution getrieben: Gouverneur Schwarzenegger ]
Der von Budgetnöten geplagte kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger will Lehrbücher an den Schulen seines Bundesstaats abschaffen und durch E-Bücher ersetzen. Herkömmliche Schulbücher seien "veraltet, schwer und teuer", schrieb Schwarzenegger in einem Beitrag für die in Sacramento erscheinenden "Mercury News".
Schwarzenegger verwies darauf, dass Jugendliche sich heute Informationen aus dem Internet holten, sie auf ihren iPd herunterladen oder mittels Twitter auf ihre Handys leiten. Im Gegensatz dazu würden Schüler immer noch mit Material lernen, das auf Gutenbergs Presse zurückgehe. Es sei "unsinnig", auf traditionelle gebundene Bücher zurückzugreifen, obwohl Informationen in elektronischer Form leicht zu erhalten seien.
[Bildunterschrift: Schnell auf dem neuesten Stand: das E-Buch ]
Die Befürchtung, die E-Bücher würden das Unterrichtsniveau senken, wies der konservative Politiker zurück. Vielmehr würden gerade E-Bücher sicherstellen, dass Texte regelmäßig auf den neuesten Stand der Wissenschaft gebracht würden. Der Staat werde sicherstellen, dass strenge akademische Standards gewahrt blieben. Der Gouverneur kündigte an, zunächst würden digitale Lehrbücher für Mathematik und Naturwissenschaften zum Einsatz kommen.
Schwarzenegger verwies zugleich auf die akute Haushaltsnotlage Kaliforniens. Im vergangenen Jahr habe der Bundesstaat 350 Millionen Dollar für Schulbücher und andere Unterrichtsmaterialien ausgegeben. Durch die Umstellung würden den Schulen Sparmöglichkeiten eröffnet.
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