Dossier
Unruhen in der arabischen Welt
"Arabischer Frühling" vor dem Scheitern?
Zuerst hatte die Opposition in Tunesien den autokratisch regierenden Präsidenten Ben Ali aus dem Amt gejagt. Seitdem erfasste der "arabische Frühling" Land um Land in der Region. Ägyptens Staatschef Mubarak gab dem Druck der Bürger nach und trat ebenfalls ab, andere - wie Gaddafi in Libyen oder Assad in Syrien - gehen mit brutaler Gewalt gegen die eigene Bevölkerung vor. Doch auch in Ägypten und Tunesien ist die Lage heute alles andere als stabil.
Teil II: "Arabischer Frühling" in Ägypten
Die tödlichen Zusammenstöße zwischen Muslimen und Christen sind eine Zerreißprobe für die neu entstehende, ägyptische Zivilgesellschaft: Hält die Einheit der Revolution? Oder scheitert das Experiment Freiheit an alten Streitigkeiten, neu angefacht durch Handlanger des alten Regimes?
Esther Saoub berichtet. [mehr]
Teil IV: "Arabischer Frühling" in Libyen
Während das ganze Land vom Bürgerkrieg gespalten ist, geht in Bengasi der Traum der Aufständischen von Demokratie in Erfüllung. Die größte Errungenschaft: Bürger, denen jahrzehntelang der Mund verboten wurde, dürfen hier endlich sagen, was sie denken. Verdrängen lässt sich der Krieg aber nicht. Esther Saoub berichtet. [mehr]
Teil V: "Arabischer Frühling" in Bahrain
Bahrain war einst bekannt für sein offenes politisches Klima. Doch während andere arabische Länder den Frühling erleben, herrscht hier wieder tiefer Winter. Heute ist Bahrain ein Polizeistaat, in dem das mehrheitlich schiitische Volk die Macht des sunnitischen König fürchtet. Carsten Kühntopp berichtet. [mehr]
Teil VI: "Arabischer Frühling" im Jemen
Jemens Präsident Saleh hat wieder die Chance für eine geordnete Machtübernahme in den Wind geschlagen: Nach Angaben ausländischer Diplomaten verweigerte er die Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens. Schon zuvor hatte Saleh alle Einigungen mit der Opposition platzen lassen. Esther Saoub berichtet. [mehr]