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Die US-Raumfähre "Discovery" ist zu ihrer letzten Reise gestartet, danach geht das Shuttle in den wohlverdienten Ruhestand. Insgesamt 230 Millionen Kilometer war die Raumfähre in ihrer 27-jährigen Dienstzeit unterwegs. "Sie war eine fantastische Maschine", sagt der Direktor der letzten Discovery-Mission Mike Leinbach. "Sie hat alles geleistet, was wir von ihr verlangt haben".
Drei Jahre nach Start des US-Space Shuttle-Programms wurde die Raumfähre 1984 in Dienst gestellt und unternahm seitdem 39 Flüge. Unter anderem brachte sie 1990 das Weltraumteleskop "Hubble" in den Orbit und 1994 war sie die erste US-amerikanische Raumfähre, die einen russischen Kosmonauten transportierte.
In ihrer letzten Mission soll die Discovery an der ISS andocken, um die Raumstation mit Nachschub zu versorgen und einen menschenähnlichen Roboter abzuliefern: Den "Robonaut2". Auf der ISS wird der Einfluss der Schwerelosigkeit auf die Funktionsfähigkeit des Roboters getestet. Langfristig sollen die Roboter bei Weltraum-Arbeiten eingesetzt werden.
[Bildunterschrift: Vor dem letzten Flug. ]
Wenn die Discovery außer Dienst gestellt wird, bleiben der US-Flotte nur noch zwei aktive Space Shuttle: Die "Endeavour" und die "Atlantis". Nach deren letzten Missionen wird das Shuttle-Programm aus Kosten- und Sicherheitsgründen endgültig eingestellt.
Der letzte Flug der "Discovery" hätte eigentlich bereits im November stattfinden sollen, aber technische Probleme verhinderten davor den Start. Da nun die Betankung ohne Probleme ablief und die meteorologischen Verhältnisse günstig sind, kann die Discovery ihre letzte Reise ohne weitere Verzögerung antreten.
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